Kein Hämmern, Bohren und Fräsen im Zürcher Bally-Haus

Auf der Baustelle des früheren Bally-Hauses an der Zürcher Bahnhofstrasse bleibt es auch heute ruhig. Die Gewerkschaft Unia und die rund 40 Arbeiter protestieren weiter gegen Dumpinglöhne. Nun will auch die paritätische Berufskommission die Löhne unter die Lupe nehmen.

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Unia bestreikt Bally-Baustelle

3:18 min, aus Schweiz aktuell vom 26.2.2014

Die ersten Verhandlungen zwischen der Gewerkschaft Unia und der spanischen Modekette «Zara» sind ergebnislos geblieben. Bei der Lohnfrage kam keine Einigung zustande. Die Gewerkschaft hat deshalb entschieden, dass der Streik auf der Baustelle des früheren Bally-Hauses weiter geht.

Die UNIA wirft der Modekette «Zara» vor, dass sie rund 40 spanische Arbeiter zu Dumpinglöhnen beschäftigt. Nun bekommt die Gewerkschaft Schützenhilfe. Die paritätische Berufskommission will die Löhne gründlich untersuchen. Falls sich das Lohndumping bestätig, sollen auch Konsequenzen gezogen und der Auftraggeber bestraft werden.