Kein Januarloch im Casino Zürich

Sparen ist angesagt im Januar, überall locken Schnäppchen und Sparangebote. Das neue Casino Zürich hat dies nicht nötig: Gerade in den Wintermonaten herrscht im Casino Hochbetrieb. Zwei Monate nach der Eröffnung ziehen die Betreiber eine positive Bilanz.

Croupier steht an einem Roulettisch im Casino Zürich

Bildlegende: Der Croupier im neuen Zürcher Casino muss in diesen Tagen nicht lang auf Kundschaft warten. Keystone

Teigwaren statt Filet - heruntergesetzte Ware statt Exklusives: Der Januar ist traditionell der Monat, in dem viele Leute den Gürtel etwas enger schnallen. Viele Branchen beklagen deshalb das Januarloch. Kein Grund zum Jammern hat jedoch das neue Casino in der Zürcher Innenstadt. «Januarloch - das kennen wir nicht - die Wintermonate sind generell gut besucht», sagt der Direktor des Swiss Casino Zürich, Michael Favrod, auf Anfrage des «Regionaljournals».  Eher könne es ein «Juliloch» geben, wenn das Wetter warm sei und alle in den Ferien seien.

Das Casino Zürich war auch über die Festtage ein Publikumsmagnet. Es haben mehr Besucherinnen und Besucher gespielt als an anderen Tagen - selbst am Weihnachtstag: «Nicht alle haben eine Familie und je nach Religion wird Weihnachten gar nicht gefeiert», erklärt Direktor Michael Favrod den Besucheransturm.

Trotz der vielen Besuche kam es zu keinen unschönen Zwischenfällen. Zwar gab es einige problematische Besucher, zum Beispiel solche, die in angetrunkenem Zustand oder in unangemessener Kleidung ins Casino wollten. «Diskussionen gibt es immer», sagt Favrod. Dank dem geschulten Personal, gelangten diese Leute aber gar nicht erst ins Casino. Ist nur die Kleidung das Problem, hilft das Casino zudem mit einem Veston aus.

Alles in allem zieht Favrod eine positive Bilanz des Geschäftsgangs der ersten zwei Monate. «Wir sind zufrieden und schauen positiv in die Zukunft».

Auch das Casino Schaffhausen ist zufrieden mit dem Geschäftsgang. Über die Festtage habe man deutlich mehr Gäste begrüssen können, sagt eine Sprecherin des Casino Schaffhausen gegenüber dem «Regionaljournal».