Kein Stellenabbau bei IWC

Aufatmen in Schaffhausen: Das Luxusuhren-Unternehmen IWC will keine Arbeitsplätze abbauen. Eine Ankündigung des Mutterkonzerns Richemont hatte für Ungewissheit gesorgt.

Sechs Männer mit Schaufeln auf einem grünen Feld, dahinter ein gelber Bagger.

Bildlegende: Das neue IWC-Gebäude im Merishausertal wird gebaut. Hier ein Bild des Spatenstichs aus dem Jahr 2014. Keystone

Bis zu 350 Stellen will der Luxusgüter-Konzern Richemont in der Schweiz abbauen. Diese Meldung hat am Wochenende auch in Schaffhausen Befürchtungen geweckt. Denn Richemont besitzt die Firma IWC.

Doch die Uhrenmanufaktur gibt Entwarnung: Auf Anfrage des «Regionaljournal Zürich Schaffhausen» sagt Mediensprecher Clemens von Walzel: «Die IWC Schaffhausen ist von den Massnahmen nicht betroffen. Und auch unser neues Manufaktur-Gebäude im Merishausertal werden wir wie geplant bauen.»

Das sind überraschend gute Nachrichten. Denn vor ziemlich genau einem Jahr hat die Uhren-Manufaktur die Bauarbeiten am neuen Gebäude gestoppt. Kaum waren die Bagger am Schaffhauser Stadtrand aufgefahren, kam die Baustelle wieder zum Erliegen. Als Grund nannte das Uhren-Unternehmen den starken Franken.

Im April fahren die Bagger wieder auf

Mittlerweile hat IWC mit den Baufirmen bessere Konditionen ausgehandelt. Und im Frühling gehen die Bauarbeiten weiter. Dennoch ist nach dem angekündigten Stellenabbau beim Mutterkonzern Richemont auch bei IWC etwas mehr Vorsicht angesagt.

Ursprünglich war geplant, dass in der neuen Manufaktur im Merishausertal zweihundert Leute neu eingestellt werden. Ob sich das nach den jüngsten Entwicklungen wirklich umsetzen lässt, kann Clemens von Walzel nicht versichern: «Wie viele Personen wir am Ende tatsächlich einstellen und wer dann wohin zieht, kann ich gegenwärtig nicht definitiv abschätzen.»