Keine Angst vor neuen Tönen in Zürich

Bunt und vielseitig präsentieren sich die Ensembles der «Neuen Zürcher Klänge». Mit ihrem gemeinsamen Auftritt wollen sie zeigen, dass die neue Musik den Elfenbeinturm endgültig verlässt. Ausserdem ist Zürich auf dem Weg zur Hochburg für neue Klänge.

Die fünf Mitglieder des Ensemble für Neue Musik aus Zürich.

Bildlegende: Auch das «Ensemble für Neue Musik» prägt die Zürcher Szene mit. Youtube

Die Stadt Zürich lässt sich die Förderung der neuen E-Musik etwas kosten. Mehr als eine halbe Million Franken investiert sie jedes Jahr in neue Klänge. «Wir glauben, dass sich in der neuen E-Musik viel entwickelt und das wollen wir fördern», sagt der höchste Kulturchef der Stadt Zürich, Peter Haerle. Ganz wichtig aber sei es, diese Musik gut zu vermitteln und eine Atmosphäre zu schaffen, in der sich alle wohl fühlen.

14 Zürichsee-Schiffe als Konzertbühne

Einen fulminanten Auftakt in den Konzertherbst bieten die «Tage für neue Musik». Auf 14 grossen Zürichsee-Schiffen bieten ganz verschiedene Rock- und Brassbands eine Musik-Performance. Die Zürcher Szene für zeitgenössische Musik ist in den letzten Jahren stark gewachsen. «Früher war Basel die Hochburg der neuen Musik, unterdessen kann man in Zürich fast mehr neue Musik hören», freut sich René Karlen, er leitet die Abteilung E-Musik der Stadt Zürich.

Erfreulich ist auch die Entwicklung beim Publikum. Alle Ensembles hätten ein Stammpublikum, sagt René Karlen. Vor allem bei Kindern und Menschen über 65 werde diese Musiksparte immer populärer.

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