Keine Twitterwarnungen mehr vor VBZ-Kontrollen

Die Verkehrsbetriebe Zürich (VBZ) beenden ihr Social-Media-Projekt und warnen nicht mehr über Facebook und Twitter vor ihren Grosskontrollen.

Zwei blau-weisse Trams

Bildlegende: Künftig verraten die VBZ nicht mehr, in welchem Tram ein Kontrolleur steckt. Keystone

Start des speziellen Projekts war im Juni 2015. Sein Ziel: Die Fahrgäste auch über Social-Media-Netzwerke zu sensibilisieren, dass sich das Schwarzfahren nicht lohne. Das Projekt habe gemischte Reaktionen hervorgerufen, bestätigt VBZ-Sprecherin Daniela Tobler am Montag einen entsprechenden Bericht von Radio Energy Zürich.

Einige Pendler hätten die Social-Media-Botschaften als Warnung für die Schwarzfahrer interpretiert. Es habe deshalb auf Twitter und Facebook auch diverse kritische Kommentare gegeben, so Daniela Tobler. Zudem sei der Aufwand zu gross gewesen, um auf all diese Kommentare zu reagieren. Trotzdem wollen die VBZ weiterhin transparent informieren und publiziert deshalb auch zukünftig einen Grossteil ihrer Grosskontrollen auf der VBZ-Website.