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Zürich Schaffhausen Kleine Rochade im Stadtrat von Schaffhausen

Der bisherige Bauvorsteher Raphaël Rohner (FDP) übernimmt das vakante Schulreferat. Für ihn rückt die neu gewählte Katrin Bernath (GLP) ins Baureferat nach. Die anderen wiedergewählten Stadträte behalten ihre Ressorts.

Portrait der beiden Stadträte
Legende: Raphaël Rohner übergibt sein bisheriges Ressort an die neu gewählte Katrin Bernath. zvg

Über die kleine Rochade war schon spekuliert worden. Es war bekannt, dass Raphaël Rohner mit den Bildungsreferat liebäugelt. Als früherer Sekretär im kantonalen Erziehungsdepartement bringt er die viel Erfahrung im Schulwesen mit. Mit dieser Erfahrung begründet Rohner denn auch seinen Entscheid zu einem Departementswechsel. Rohner tritt damit in die Fussstapfen von Urs Hunziker (FDP), der nicht zur Wiederwahl antrat.

Zufriedenheit auf beiden Seiten

Katrin Bernath hätte das Schulreferat auch gerne übernommen. Als studierte Umweltökonomin und Leiterin der Abteilung Umwelt und Gesundheitsschutz der Stadt Winterthur habe sie bei ihrer jetzigen Tätigkeit aber auch viel mit Baufragen und Siedlungsentwicklung zu tun. Und im Baureferat sei sie auch für den Grünraum in der Stadt und für Energiefragen zuständig, sagte sie vor den Medien. Sie sei deshalb mit der Verteilung der Referate sehr glücklich.

Die drei anderen wiedergewählten Stadträte behalten ihre Bereiche: Simon Stocker (AL) bleibt Sozial- und Sicherheitsreferent und wird neuer Vizepräsident. Das Finanzreferat wird weiterhin von Daniel Preisig (SVP) geleitet. Peter Neukomm (SP) bleibt für die kommenden vier Jahre Stadtpräsident. Neukomm erzielte bei den Wahlen am 28. August das beste Ergebnis. Er wurde auch in seinem Amt als Stadtpräsident klar bestätigt.

Der neu zusammengesetzte Stadtrat von Schaffhausen nimmt seine Tätigkeit Anfang 2017 auf.

4 Kommentare

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  • Kommentar von Niklaus Bächler (SVP-Hinterfrager)
    Geradezu grotesk lesen sich die Erklärungsversuche von Stadtrat Rohner,in welchen er in gewohnt selbstüberschätzender Manier darlegt,welch Macher er doch sei! Objektiv betrachtet höre ich von vielen Schaffhausern seit längerer Zeit,dass Rohner wohl nicht so souverän ist,wie er sich gibt,denn nun würden wirklich komplexe Dossiers anstehen,welche wohl für Rohner zu heiss wären.Könnte er sich doch nicht mehr hinter seinem Vorgänger verstecken.Das geduldige Volk glaubt solchen Blendern,ich nicht!
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  • Kommentar von Niklaus Bächler (SVP-Hinterfrager)
    Der hoch gelobte Macher, den die Schaffhauser Nachrichten bei jeder sich bittenderen Gelegenheit hochgejubelt hat, entzieht sich nun der Verantwortung,statt schwierige Dossiers anzupacken. Jahrelang konnte er bequem auf seinem Vorgänger herum haken & diesem die Schuld zuschieben. Jetzt hätte Rohner zeigen müssen, dass er nicht nur andere beschuldigen kann,sondern auch selbst etwas zustande bringt. Diesen Beweis bleibt er den Schaffhausern schuldig & verzieht sich in ein bequemes Departement.
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  • Kommentar von Niklaus Bächler (SVP-Hinterfrager)
    Der Entscheid Rohner's überrascht den interessierten Politbeobachter nicht,müsste er doch JETZT zeigen, dass er etwa zu bieten hätte. Seit seinem Amtsantritt hat Rohner kein einziges neues Projekt auf den Schlitten gebracht & letztlich bei aufgegleisten Projekten nur noch die Bratwurst beim Eröffnungsfest & Pressetermin konsumiert.Nun schmeisst er den Bettel hin weil er jetzt liefern müsste! Stattdessen redet er sein Wirken schön.Trauriger Abgang, ohne Verantwortung zu übernehmen.
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