Klimafreundlich kochen: eine Zürcher Firma hilft

Beim Stichwort «Klimaerwärmung» denken die meisten Menschen ans Heizen, den Verkehr oder die Industrie. Dabei stammt ein Drittel des weltweiten CO2-Ausstosses aus der Produktion von Lebensmitteln. Die Zürcher Firma «Eaternity» hilft Gastrobetrieben beim Entwickeln von klimafreundlichem Essen.

Tomaten, die an Stöcken in einem Gewächshaus reifen

Bildlegende: Wieviel CO2 steckt in einer Tomate? Kommt ganz drauf an, sagt «Eaternity» und hilft beim Berechnen. Keystone

Herstellung, Verarbeitung, Transport, Verpackung – all diese Faktoren beeinflussen die Energiebilanz der Lebensmittel. Hier den Durchblick zu behalten ist schwierig. Gastrobetrieben steht seit einiger Zeit ein neues Hilfsmittel zur Verfügung: Der CO2-Rechner der Zürcher Firma «Eaternity».

Komplexe Zusammenhänge

Ob Rüebli, Tomate, Nudeln oder Reis: Köche, die mit «Eaternity» zusammenarbeiten, können mit Hilfe einer umfangreichen Datenbank den CO2-Gehalt von jedem Element eines Menüs berechnen. Der CO2-Rechner soll Gastrobetrieben helfen, klimafreundliche Menüs zusammenzustellen.

Drei «klimafreundliche» Menüs pro Woche würden eine Million Tonnen CO2 in der Schweiz einsparen, hat Manuel Klarmann, Mitgründer von «Eaternity» ausgerechnet. Mit keiner anderen Massnahme könne man so effizient und so kostengünstig einen Beitrag zur Reduktion des CO2-Ausstosses beitragen, erklärt er im Interview mit dem «Regionaljournal Zürich Schaffhausen».