Kommunale Siedlung im Zürcher Seefeld nimmt erste Hürde

Der Zürcher Gemeinderat sagt Ja zu neuen Baulinien an der Hornbachstrasse im Zürcher Seefeldquartier. Damit ist eine erste Voraussetzung für die Planung der 100 Millionen Franken teuren kommunalen Wohnsiedlung Hornbach geschaffen.

Blick in den Ratsaal im Zürcher Ratshaus mit dem tagenden Gemeinderat

Bildlegende: Grundsatzfragen im Ratsaal: Das Zürcher Stadtparlament debattiert über Baulinien. Keystone

SVP und FDP wehrten sich gegen eine Verlegung der Baulinien an der Hornbachstrasse. Grund: Beide Parteien möchten den Bau der geplanten kommunalen Siedlung mit gut 120 Wohnungen verhindern. Gemeinnütziger Wohnungsbau auf derart teurem Boden sei absurd, argumentierten sie.

Die SVP will zudem nicht, dass wegen der neuen Baulinien 44 Parkplätze an der Hornbachstrasse verschwinden. «Die aufgehobenen Parkplätze lassen sich nicht ersetzen, dafür gibt es dort keinen Platz», sagte SVP-Fraktionschef Mauro Tuena.

SP, Grüne und Alternative sprachen sich klar für das Wohnbauprojekt und deshalb auch für die neuen Baulinien aus; diese sind Voraussetzung für die weitere Planung. Linksgrün erhielt Unterstützung von den Grünliberalen; die CVP enthielt sich der Stimme. Der Rat segnete die Vorlage schliesslich mit 70 Ja gegen 40 Nein ab.