Kriminalstatistik: Mehr Einbrüche im Kanton Zürich

Fast 140'000 Straftaten stehen in den Büchern der Kriminalstatistiker für das Jahr 2012 - das sind 8,4 Prozent mehr als im Vorjahr. Damit haben die Straftaten zum ersten Mal seit zehn Jahren zugenommen. Das grösste Problem sind Einbrüche und Diebstähle. Die Jugendgewalt hat hingegen abgenommen.

Ein vermummter Einbrecher bricht ein Fenster auf.

Bildlegende: Eine deutliche Zunahme: die Vermögensdelikte stiegen um rund 9000 auf 86'000 an. Symbolbild/Colourbox

Tendenz steigend: was sich in den schweizweiten Zahlen abzeichnete, zeigt sich auch in Zürich. 8,4 Prozent mehr Delikte verzeichnete die Polizei im Jahr 2012, konkret wurden 138'291 Straftaten registriert, das sind 10'702 mehr als im Vorjahr.

Mehr Diebstähle

Das grösste Problem sind die Vermögensdelikte, also Taschen- und Trickdiebstähle, Einbrüche und die Sachbeschädigungen, welche damit zusammenhängen. Knapp 9000 Fälle mehr als im Vorjahr zählte die Polizei.

Weniger Gewalt

Als erfreulich bezeichnet Kripo-Chefin Christiane Lentjes Meili die Entwicklung bei den Delikten gegen Leib und Leben. Diese gingen um vier Prozent zurück. «Wir sind sehr froh, dass sich der Trend bei der Gewaltkriminalität stabilisiert hat.» Auch die Sexualdelikte seien über den ganzen Kanton betrachtet rückläufig. «Und vor allem sind wir froh über den Rückgang der jugendlichen Beschuldigten, da sind die Zahlen dieses Jahr erneut stark zurück gegangen.»