Läden im neuen Shopville warten auf mehr Passagiere

Der Zürcher Hauptbahnhof ist auch ein Einkaufszentrum. Im neusten Teil der Ladenpassage hält sich der Andrang der Kunden jedoch in Grenzen. Der neue Fahrplan bringt ab Dezember jedoch mehr Züge und - so hoffen die Ladenbesitzer - mehr Kundschaft.

Viele Läden, wenig Kunden: Die Ladenpassage beim Bahnhof Löwenstrasse.

Bildlegende: Viele Läden, wenig Kunden: Die Ladenpassage beim Bahnhof Löwenstrasse. SRF

Im Juni 2014 wurde der unterirdische Bahnhof Löwenstrasse eröffnet. Damit wurde auch das Shopville vergrössert. Zu den bereits bestehenden 140 Läden und Restaurants kamen 40 weitere dazu.

«Die neuen Läden mussten zuerst entdeckt werden», gesteht SBB-Sprecher Reto Schärli. In diesem Jahr seien die Zahlen jedoch schon viel besser. Das bestätigen auch einige Ladenbesitzer. Andere geben jedoch zu, dass sie sich von der Lage im Hauptbahnhof mehr versprochen hätten.

Mehr Züge, mehr Kunden

Mit dem Fahrplanwechsel am 13. Dezember sollen aber auch für die Läden im neuen Shopville die Weichen für eine erfolgreichere Zukunft gestellt werden. Bisher wird der neue Bahnhof Löwenstrasse nur von wenigen S-Bahnen angefahren.

Neu verkehren dort mehr S-Bahnen und auch Intercity-Züge. Die Passagierfrequenzen dürften sich etwa verdreifachen. Dadurch, so die grosse Hoffnung der Ladenbesitzer, gibt es auch mehr Kundschaft.

Offizielle Eröffnung

Mit viel Prominenz ist am Montag die offizielle Eröffnung der zweiten Etappe der Zürcher Durchmesserlinie gefeiert worden. Damit müssen auch Fernverkehrszüge nicht mehr im Sackbahnhof wenden. Am Anlass dabei waren die Zürcher Regierungsrätin Carmen Walker Späh und SBB-Chef Andreas Meyer. In Betrieb genommen wird die neue Strecke am 13. Dezember.