Zum Inhalt springen

Zürich Schaffhausen Läuft Stadtrat Winterthur auch mit Steuererhöhung auf?

Zwei Massnahmen standen beim Budget 2015 in Winterthur im Zentrum: Eine Steuererhöhung und eine Lohnreduktion für das Personal. In Sachen Lohnreduktion hat das Parlament den Stadtrat schon zurückgepfiffen. Ob er mit der Steuererhöhung druchkommt, ist ungewiss.

Das Defizit in ihrem Budget wird immer grösser: Winterthurs Finanzstadträtin Yvonne Beutler.
Legende: Das Defizit in ihrem Budget wird immer grösser: Winterthurs Finanzstadträtin Yvonne Beutler. SRF

Eigentlich hätte das Budget des Stadtrates für 2015 einen kleinen Überschuss vorgesehen. Weil sich der Gemeinderat am Vorabend aber gegen die geplante Kürzung der Löhne der städtischen Angestellten ausgesprochen hat, resultiert nun ein Defizit von sieben Millionen, teilte der Stadtrat am Dienstag mit.

Sollte auch die beantragte Steuererhöhung um drei Prozentpunkte nicht durchkommen, würde das Budget sogar auf 15 Millionen steigen. Diesen Betrag auf anderem Weg einzusparen, «ist schlicht und ergreifend nicht möglich», sagte Finanzstadträtin Yvonne Beutler.

Mitte als Zünglein an der Wage

SP und Grüne dürften dem Stadtrat im Parlament diesmal folgen. Für SVP und FDP ist eine solche Erhöhung jedoch kein Thema, wie ihre Vertreter gegenüber dem Regionaljournal Zürich Schaffhausen erklärten.

Ausschlaggebend dürften also die Mitteparteien sein. Auch diese sind skeptisch. «Die Erfahrung zeigt, dass es im Budget jeweils noch Sparmöglichkeiten gibt», sagt GLP-Fraktionschef Michael Zeugin. Eine Steuererhöhung käme nur als letzte Möglichkeit in Frage.

Keine wichtigen News verpassen

Erhalten Sie die wichtigsten Nachrichten per Browser-Push-Mitteilungen.

Push-Benachrichtigungen sind kurze Hinweise auf Ihrem Bildschirm mit den wichtigsten Nachrichten - unabhängig davon, ob srf.ch gerade geöffnet ist oder nicht. Klicken Sie auf einen der Hinweise, so gelangen Sie zum entsprechenden Artikel. Sie können diese Mitteilungen jederzeit wieder deaktivieren.

3 Kommentare

Navigation aufklappen Navigation zuklappen

Sie sind angemeldet als Who ? (whoareyou) (abmelden)

Kommentarfunktion deaktiviert

Uns ist es wichtig, Kommentare möglichst schnell zu sichten und freizugeben. Deshalb ist das Kommentieren bei älteren Artikeln und Sendungen nicht mehr möglich.

  • Kommentar von Marie-Luise Reck, Turbenthal
    Was beschwert sich Frau Beutler ist doch ihre Partei die dafür sorgt das die Schweiz dermassen eklatante Finanz Schieflage erlebt.
    Ablehnen den Kommentar ablehnen
  • Kommentar von M. Steiner, Winterthur
    Grund ist nicht die gekippte Lohnkürzung beim Personal, sondern die exorbitante Soziallast. Der sozialbereich gehört (nicht nur in Winterthur) dringend entprofessionalisiert. Die Sozialindustrie kostet uns Unsummen und bringt nichts (die Fälle Carlos und Hagenbuh sind wohl nur die Spitze des Eisbergs). Ich bin sicher, dass man das tun kann, ohne die Leute im Stich zu lassen. Laienbetreuunung muss nicht schlehcter sein. Sollen sich endlich Gremien damit auseinanderseitzen! DAS spart Geld!
    Ablehnen den Kommentar ablehnen
    1. Antwort von Ruedi Lais, Wallisellen
      Beide Fälle haben mit der Sozialhilfe nichts zu tun. "Carlos" gehört ins (Jugend-) Strafrecht, "Hagenbuch" ins Kinder- und Erwachsenenschutzrecht.
      Ablehnen den Kommentar ablehnen