Zum Inhalt springen

Zürich Schaffhausen Lampedusa in Wollishofen

Beinahe täglich erreichen uns Meldungen von Migranten, die auf der Überfahrt von Afrika auf die Insel Lampedusa ihr Leben verlieren. Die Rote Fabrik will mit einem Festival hinter diese Schlagzeilen blicken und auf die Flüchtlingsproblematik aufmerksam machen.

Die Fassade der roten Fabrik. Unten links steuert ein Flüchtlingsboot darauf zu.
Legende: Die Flüchtlingsfrage liegt näher, als man denkt. Die Rote Fabrik organisiert darum ein Festival zum Thema Migration. Keystone; Montage SRF

Lampedusa, geografisch näher der afrikanischen Küste als bei Sizilien, ist in den vergangenen Jahren zu einem Symbol der Flüchtlingsströme von Afrika nach Europa geworden. Auf der Insel findet deshalb seit sechs Jahren ein Festival statt, um Möglichkeiten für einen anderen Umgang mit dem Thema Migration aufzuzeigen.

Dies wollen die Organisatoren nun auch in Zürich erreichen, sagt Daniel Scherf, einer der Organisatoren: «Wir finden es wichtig, das Thema Migration aus einer anderen Perspektive zu beleuchten. Wir möchten über die Gründe der Migration sprechen.» Filme und Theater würden den Einstieg in diese Diskussion erleichtern, so Scherf weiter. Doch man wolle kein Festival, das unterhalte und amüsiere, sondern an dem debattiert werde.

LampedusaFestival in Zürich

Die Veranstaltung dauert von Freitag, 12. Februar, bis Sonntag, 15. Februar. Auf dem Gelände der Roten Fabrik finden in dieser Zeit Ausstellungen, Filme, Konzerte, Theater, Workshops und Diskussionen statt. Das ganze Programm finden Sie hier. Der Eintritt ist umsonst.

Keine wichtigen News verpassen

Erhalten Sie die wichtigsten Nachrichten per Browser-Push-Mitteilungen.

Push-Benachrichtigungen sind kurze Hinweise auf Ihrem Bildschirm mit den wichtigsten Nachrichten - unabhängig davon, ob srf.ch gerade geöffnet ist oder nicht. Klicken Sie auf einen der Hinweise, so gelangen Sie zum entsprechenden Artikel. Sie können diese Mitteilungen jederzeit wieder deaktivieren.

4 Kommentare

Navigation aufklappen Navigation zuklappen

Sie sind angemeldet als Who ? (whoareyou) (abmelden)

Kommentarfunktion deaktiviert

Uns ist es wichtig, Kommentare möglichst schnell zu sichten und freizugeben. Deshalb ist das Kommentieren bei älteren Artikeln und Sendungen nicht mehr möglich.

  • Kommentar von Rolf Bolliger, Orpund
    Sie wollen "einen anderen Umgang mit dem Thema Migration", sei das Ziel der Manifestation in der "roten Fabrik"! Als (seit 55 Jahren regelmässiger) Steuerzahler und als einer, der glücklich ist, in der Schweiz geboren und leben zu dürfen, würde mich die Art und Weise dieses "anderen Umgang" schon brennend interessieren: Einfach weiterhin Millionen von "Eindringende" aus anderen Kontinenten einwandern lassen oder doch vermehrt Hilfe vor Ort und ein hartes Vorgehen gegen die "Schlepper-Banden"?
    Ablehnen den Kommentar ablehnen
    1. Antwort von Werner Neuhaus, Zollbrück
      Ja aufjedenfall unbedingt hereinschauen in der roten Fabrik , Herr Bolliger. Vielleicht wird ihre Neugierde ja gestillt ; ). Eintritt ist ja frei . Wünsche ihnen eine intressante Besichtigung !
      Ablehnen den Kommentar ablehnen
    2. Antwort von Rolf Bolliger, Orpund
      Guter Vorschlag, Herr Neuhaus. Ich offeriere Ihnen einen Deal: Sie nehmen im kommenden April als "Gast" an der AUNS-GV in Bern teil und ich besuche nächstens die "Rote Fabrik" in Zürich. Anfangs Mai treffen wir uns zwischen Zollbrück und Orpund zu einem gegenseitigen Erfahrungs-Gesprächs, was wir in Zürich und Bern erlebt haben! Sollte es auf diese Weise ablaufen, so dürften wir uns Beide nachher zu den "toleranten", "demokratischen" und "breitfächerigen" SCHWEIZERN zählen, oder etwa nicht?
      Ablehnen den Kommentar ablehnen
    3. Antwort von Rolf Bolliger, Orpund
      Die immer noch ausstehende Antwort auf mein "Austausch-Vorschlag", veranlasst mich, glauben zu müssen, dass Sie, Herr Neuhaus, ein reiner Ideologe sind! Ein Einwegdenker, der NIE eine andere Sichtweite praktisch sehen und hören will, dafür lieber gegen jede andere Meinung sofort "austeilen", oder andere Ansichten zu unserer heutigen Gesellschaft, mit fragwürdigen Reaktionen kontern! Schade, dass sich gewisse Leute hier im SRF-Forum, dermassen untolerant und einseitig in Szene setzen wollen!
      Ablehnen den Kommentar ablehnen