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Zürich Schaffhausen Landung in der Nacht wegen Beinbruch des Ex-Emirs

Gleich drei Flugzeuge landeten in der Nacht auf den Stephanstag in Zürich. Der Grund: Der ehemalige Emir von Katar flog notfallmässig ein – wegen eines Beinbruchs.

Ein Flugzeug landet auf dem Flughafen Zürich
Legende: Die Maschine flog von Marrakesch nach Zürich und durfte dank einer Sonderbewilligung in der Nacht landen. (Bild: Archiv) Keystone

Ein Beinbruch des ehemaligen Emirs von Katar ist nach offiziellen Angaben aus Doha die Ursache für die diversen Flüge der katarischen Königsfamilie am Stephanstag in die Schweiz. Der 64-jährige Hamad Bin Khalifa al-Thani erholt sich demnach derzeit in Zürich.

Während seiner Ferien habe sich der ehemalige Emir das Bein gebrochen, schreibt das Königshaus in einer Mitteilung, aus der die Nachrichtenagentur AFP zitierte. Deshalb sei er am 26. Dezember notfallmässig nach Zürich geflogen worden.

Drei Flugzeuge für einen Beinbruch

Dieser Lufttransport hatte in Schweizer Medien für Aufsehen gesorgt, weil dafür das Nachtflugverbot am Flughafen Zürich ausgehebelt wurde. Die Luftwaffe erteilte in der Nacht auf den Stephanstag gleich drei Flugzeugen der katarischen Königsfamilie eine Ausnahmebewilligung wegen des medizinischen Notfalls.

Eine erste Maschine der katarischen Regierungsflotte – ein Airbus aus dem marokkanischen Marrakesch – war um 0.30 Uhr am Flughafen Zürich gelandet. Dies machte die Zeitung «Tages-Anzeiger» am Montag publik und berief sich dabei auf die Seite Flightradar24.com, auf welcher dieser Flug nachverfolgt werden konnte. Zwei weitere Flugzeuge aus Doha trafen um 5 Uhr und 5.15 Uhr in Zürich ein.

In der Mitteilung des Königshauses heisst es weiter, dass der frühere Emir operiert worden sei und sich nun zur Rehabilitation in Zürich befinde.

45 Kommentare

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  • Kommentar von marianne marty (marima)
    Vielleicht stellen diese einen Antrag um Asyl. Flüchtlinge kommen nicht alle auf dem selben Weg.... (ist spassig gemeint). Was soll diese künstliche Aufregung, wenn man sieht, was sonst so alles abgeht.
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  • Kommentar von Bruno Janthiang (Bruno Janthiang)
    An all die Hetzer und Nörgler. Vielleicht sollten sie sich auch einmal überlegen, wie viel dieser Emir in der Schweiz hinblättern muss, um all seine Familienmitglieder und Bediensteten unter zu bringen. Im Winter hat es in den Schweizer Städten nicht so viele Hotelgäste, da sind die Touristikunternehmen wie auch viele Geschäfte Glücklich über so unvorhergesehene Einnahmen. Einnahmen, die von vielen Schweizern nicht bezahlt werden, weil sie lieber im Ausland einkaufen.
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  • Kommentar von Cherubina Müller (Republic of Lakotah)
    Quelle Handelsblatt: " Laut Analysten unterstützt Katar zudem radikalislamische Salafisten mit großen Summen". Man sollte sich schon ein bisschen Gedanken machen für wen man sich hier mit Kommentaren stark macht.
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    1. Antwort von S. Meier (SM)
      Die schweizer Wirtschaft und Politik pflegt beste Beziehungen zur qatarischen Königsfamilie..
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