Laubholzbockkäfer: Winterthur gibt Entwarnung

Über 100 Bäume sind dem Laubholzbockkäfer in Winterthur zum Opfer gefallen. Nun scheint die Stadtgärtnerei den Schädling besiegt zu haben - und gibt den Kollegen in Freiburg Tipps zur Bekämpfung.

Drei Hunde sitzen vor einem Mann und einem Frau mit roten Hosen und schwarzer Jacke.

Bildlegende: Sie halfen mit, den Käfer zu besiegen: Die speziell trainierten Hunde Spürhunde. SRF

Die Stadt Winterthur kann im Kampf gegen den Asiatischen Laubholzbockkäfer (ALB) einen Erfolg verkünden: Bei den Frühjahrskontrollen in der so genannten Fokuszone rund um die Fundstelle in Oberwinterthur wurden weder lebende Käfer noch dessen Larven gefunden.

Das bedeute aber nicht, dass die Anstrengungen nachlassen dürften, sagt Stadtgärtner Christian Wieland. Die Kontrollen müssen bis Ende 2017 fortgesetzt werden, die nächste Kontrolle folgt im Herbst. Es gelte folglich, wachsam zu bleiben.

Hilfe für Marly im Kanton Freiburg

In Winterthur war der erste Laubholzbockkäfer im Juli 2012 auf einer Baustelle in Oberwinterthur entdeckt worden. Bis Ende 2013 hat die Stadt Winterthur rund 8000 Arbeitsstunden in die Kontrollen investiert. Eingesetzt wurden auch spezielle Spürhunde. Die Überwachung kostet jährlich knapp eine Million Franken.

Die Expertise bei der Bekämpfung des Schädlings aus Asien stellt Winterthur nun den Kollegen im Kanton Freiburg zur Verfügung. Denn in Marly wurden jüngst über 100 Käfer gefunden. Drei Baumpfleger der Stadtgärtnerei Winterthur leisten gemäss Mitteilung für eine Woche «Erste Hilfe» und unterstützen die dortigen Verantwortlichen vor Ort mit Rat und Tat.