Leichtathletik-EM: Ohne Zivilschützer läuft gar nichts

In knapp einem Monat beginnt die Leichtathletik EM im Zürcher Letzigrund. Damit der Grossanlass wie am Schnürchen funktioniert, braucht es zahlreiche freiwillige Helferinnen und Helfer - aber auch den Zivilschutz.

Zivilschützer hämmert Pflock in Boden, während im Hintergrund Männer um eine rote Luftmatratze herumstehen.

Bildlegende: Ohne Zivilschutz läuft an der Leichtathletik-EM nichts. Im Bild: Feier im Jahr 2013 zum 50jährigen Bestehen des Zivil... Keystone

«Die Unterstützung, die wir erhalten, ist toll – und die Zilvilschützer mit all ihren Spezialitäten sind für uns eine enorm grosse Hilfe», sagt Patrick Magyar, der CEO der Leichtathleik-EM, gegenüber Radio SRF. Zwar liesse sich das benötigte Personal auch privat aufbieten, doch das würde ein grosses Loch in die Kasse der Organisatoren reissen. Kurzum: ohne den Zivilschutz des Kantons Zürich ginge gar nichts.

Und der bietet auch viele Zivilschützer für den Grossanlass auf, nämlich 800 bis 1000 Personen. Auch für den Zivilschutz sei ein Anlass dieser Grösse und mit solchem Aufwand neu, bestätigt der Einsatzleiter Marcel Wirz.

Die Koordination ist die Knacknuss

Vor allem die Koordination der Leute sei eine riesige Herausforderung, damit alles auf die Minute genau funktioniere, so Marcel Wirz. Denn die Zivilschützer sind an den Nervenpunkten der Leichtathletik-EM im Einsatz: Sie bauen die Tribünen und Zelte auf und ab, sichern die Strecke des Marathons, die quer durch die Stadt verläuft und transportieren die Sportstars von A nach B.

Das OK für den Einsatz kommt direkt vom Bund: ein spezieller Paragraf im Bundesgesetz über den Zivilschutz ermöglicht den Einsatz an einem Sportanlass, wenn dieser «von nationaler Bedeutung» sei.