Leimbach 14 Stunden lang ohne Strom

Ein Kurzschluss hat die Stromversorgung im Stadtzürcher Quartier Leimbach während über 14 Stunden lahmgelegt. Betroffen vom Unterbruch waren rund 2500 Haushalte, wie das Elektrizitätswerk der Stadt Zürich (EWZ) am Dienstag mitteilte.

Um 16.12 Uhr blieb auch die Bahnhofsuhr von Leimbach stehen - die ganze Nacht hindurch.

Bildlegende: Um 16.12 Uhr blieb auch die Bahnhofsuhr von Leimbach stehen - die ganze Nacht hindurch. SRF-Augenzeuge

Zum Kurzschluss kam war es am Montagnachmittag kurz nach 16 Uhr. Bei Bauarbeiten an der Leimbachstrasse wurde ein Kabelkanal mit zwei darin liegenden 11'000-Volt-Kabeln beschädigt. Dies führte zu einem Kurzschluss im Mittelspannungsnetz.

Komplizierte Reparaturarbeiten

Für die Bewohner des Quartiers Leimbach war danach kalte Küche angesagt. Wegen der starken Beschädigung konnten die beiden Kabel, die Leimbach mit Strom versorgen, nicht einfach repariert werden, sondern mussten durch ein neues Kabelstück ersetzt werden. Die Reparatur sei mit erheblichen Tiefbau- und Spitzarbeiten am Betonrohrblock verbunden gewesen, heisst es in der Mitteilung.

Erst danach habe das Kabelstück eingesetzt und die eine Leitung wieder in Betrieb genommen werden können. Um den Stromausfall zu beheben, waren zehn Mitarbeitende des EWZ die ganze Nacht im Einsatz.