Limmattalbahn erhält grundsätzlich freie Fahrt

Der Bundesrat hat der Limmattalbahn zwischen Zürich Altstetten und Killwangen-Spreitenbach die Konzession erteilt. Damit können die Betreiber mit der Planung vorwärts machen.

Visualisierung der Limmattalbahn im Zentrum Schlieren

Bildlegende: So könnte es einmal im Zentrum von Schlieren aussehen, wenn die Limmattalbahn fährt. ZVG (Visualisierung: Mathys Partner, Zürich)

Zwischen den Bahnhöfen Zürich Altstetten und Killwangen-Spreitenbach soll eine 13,4 Kilometer lange neue Bahnstrecke gebaut werden. Der Bundesrat hat nun die dafür nötige Konzession erteilt. Die Limmattalbahn soll das wachsende Gebiet besser erschliessen und parallel zur bestehenden S-Bahn verkehren. Geplant sind 27 Haltestellen, unter anderem an den Bahnhöfen Schlieren und Dietikon.

Gemäss Schätzung der Limmattalbahn AG liegen die Kosten bei 715 Millionen Franken. Dafür werden vor allem die Kantone Zürich und Aargau aufkommen, beim Bund ist eine Beteiligung über den Infrastrukturfonds beantragt. Wenn alles nach Plan läuft, soll 2017 mit dem Bau der neuen Bahn begonnen werden. Ein erster Teilabschnitt könnte Ende 2019 in Betrieb genommen werden. Die Parlamente der beiden Kantone müssen den Bau aber noch gutheissen und gegen die Kreditbeschlüsse kann das Referendum ergriffen werden.