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Zürich Schaffhausen Limousinen-Service macht Zürcher Taxis Kunden streitig

Der amerikanische Limousinen-Service Uber, an dem auch Google beteiligt ist, macht sich in Zürich breit. Bei den Taxifahrern kommt das nicht überall gut an.

Legende: Video Limousine via Internet abspielen. Laufzeit 5:07 Minuten.
Aus Schweiz aktuell vom 11.06.2014.

Durch Zürichs Strassen fahren vermehrt private Luxuslimousinen. Dahinter steckt der US-Fahrtenvermittler Uber. Mittlerweile registrierten sich laut Rasoul Jalali, Leiter von Uber Zürich, mehrere hundert Nutzer wöchentlich beim Limousinen-Service. Längst seien darunter nicht mehr nur Geschäftsleute und Internet-affine jugendliche Partygänger.

Vermitteln statt selbst fahren

Der Fahrgast bestellt eine Limousine über eine Smartphone-App. 20 Prozent des Fahrpreises geben die Limousinenfahrer, denen das Fahrzeug häufig privat gehört, für die Vermittlung ab. Trotzdem sind die Fahrten mit der Limousine in Zürich zurzeit ungefähr gleich teuer wie mit einem Taxi. Das Geschäftsmodell scheint zu rentieren - Uber plant bereits einen Ableger in Genf.

Die Taxiunternehmer beobachten den Service genau. Die Rechnung könne so nicht aufgehen, sagen die Geschäftsführer der grossen Taxizentralen in Zürich.

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3 Kommentare

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  • Kommentar von M. Steiner, Winterthur
    und: der Verdienst der Taxifahrer selber ist mit Uber besser als wenn sie bei einem Unternehmen angestellt sind. Das hat sogar letzhin die "Digitalkommissarin" der EU festgestellt.
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  • Kommentar von Peter Meier, Wetzikon
    Vielleicht sollten die einen Taxifahrer sich mal überlegen, was für Aussagen sie gegenüber ihren Passagieren machen. "Habe keine Zeit" bis "sie nehme ich jetzt nicht mit" Das höre ich doch mehrmals. Dann erhält so ein Dienst logischerweise automatisch Aufwind. Vielleicht müssen sich Taxidienste auch mal neues einfallen lassen, anstell nur die Leute mit wirschen Worten fertig zu machen.
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  • Kommentar von Urs Rösli, Zürich
    Die Taxifahrer sind doch selber schuld an der Misere. Wie oft stelle ich fest: Eine ausverkaufte Tonhalle, aber nach der Vorstellung, auch bei Regen, steht kein Taxi da. Mit Eigeninitiative oder gäbe es sogar welche, die denken: Die würden sich die Veranstaltungspläne anschauen, sich vielleicht erkundigen, wieviele Leute da sind, und dann sich hinstellen. Man steht aber lieber beim HB in einer Kolonne. Klar auch: Wenn ein Taxichauffer nicht weiss, was die Tonhalle ist, ist auch denken sinnlos...
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