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Zürich Schaffhausen Listenverbindung zwischen FDP und SVP in Zürich auf der Kippe

Die Politik der SVP ist vielen Freisinnigen zu radikal. Dies hat nun Auswirkungen auf die Wahlen 2015: Eine Listenverbindung der bürgerlichen Parteien im Kanton Zürich ist unwahrscheinlich.

Die Logos von FDP und SVP umrahmt von zwei goldenen Eheringen
Legende: Eine Liebesheirat von FDP und SVP? In Zürich sieht es derzeit eher nach Ehekrach aus. Colourbox - Bildmontage SRF

Asyl nur noch für Flüchtlinge, die auf dem Luftweg in die Schweiz einreisen - und «Schweizer Recht vor Völkerrecht»: Diese Initiativ-Ideen der SVP haben in den letzten Tagen einiges an Wirbel verursacht. Heftig reagierten allen voran Exponenten der FDP. Philipp Müller, Präsident FDP Schweiz, sprach in einem Interview von «brandgefährlichen» und «komplett absurden» Vorschlägen.

Auswirkungen im Kanton Zürich

Im Kanton Zürich haben die geplanten Initiativen der SVP nun eine Diskussion um die Zusammenarbeit im bürgerlichen Lager hinsichtlich der National- und Ständeratswahlen 2015 ausgelöst. FDP-Kantonalpräsident Beat Walti sagt gegenüber dem «Regionaljournal Zürich Schaffhausen»: «Die radikalen Ideen erschweren die Zusammenarbeit mit der SVP.» Er sehe nicht ein, weshalb die FDP die «Profilübungen» der SVP in Form einer Listenverbindung unterstützen solle.

SVP will bürgerliches Lager stärken

Die Freisinnigen sollten sich vielmehr eigenständig positionieren, findet Beat Walti. «Nur so können wir bei unseren Wählern punkten.» Die SVP appelliert derweil an die Vernunft der FDP. Wie SVP-Kantonalparteipräsident Alfred Heer sagt, gehe es bei einer allfälligen Listenverbindung um die Stärkung des bürgerlichen Lagers.

(frid, Regionaljournal Zürich-Schaffhausen, 17:30 Uhr)

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1 Kommentar

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  • Kommentar von Peter Frei, Zürich
    Listenverbindungen gehören sowieso abgeschafft, weil sie schlicht und einfach den Wählerwillen verfälschen. Wenn ich der Partei A meine Stimmen gebe, will ich A-Vertreter, und nicht dass die listenverbundene Partei B einen Sitz dank meiner Stimmen gewinnt. Ich fühle mich durch B nicht vertreten. Und selbst wenn ich die Partei B unterstützen wollte, kann ich das ja mit Panaschieren tun, und von beiden Parteien Kandidaten auf den Wahlzettel setzen.
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