Zum Inhalt springen

Holocaust-Ausstellung Zürich «Man weiss nie, was passieren könnte»

Zürcher Schulkassen befassen sich mit dem Thema Judenverfolgung. Reportage von der Holocaust-Ausstellung an der ETH.

alte Frau verdeckt ihr Gesicht, auf Arm tätowierte Nummer sichtbar
Legende: Einzelschicksale: Die Ausstellung an der Zürcher ETH macht den Begriff Holocaust fassbarer. ZVG

«Es hat mich sehr beeindruckt, dass er keinen Hass auf die Deutschen hat. Dass er einfach glücklich war, endlich frei zu sein.» Das sagt die 15-jährige Dalal, nachdem sie das Inteview mit dem 80-jährigen Ivan Lefkovits gehört hat. Zusammen mit ihrer Sekundarklasse besucht Dalal die Ausstellung «The Last Swiss Holocaust Survivors» im Archiv für Zeitgeschichte der ETH Zürich.

Über 50 Schulklassen zu Gast

Die kleine Schau zeigt Porträts und Lebensgeschichten dreier Holocaust-Überlebender. Sie versucht, den abstrakten Begriff der Judenverfolgung und die unfassbaren Ereignisse der Nazi-Zeit anhand von Einzelschicksalen fassbarer zu machen. Über 50 Schulklassen haben die Ausstellung bereits besucht.

Die Schülerinnen und Schüler stellen den Bezug zur Aktualität gleich selber her: «Wir sind alles Menschen. Man weiss nie, was auf dieser Welt passieren könnte, egal wo», sagt die 16-jährige Faiza. Sie versteht die traurige Botschaft der Ausstellung als Warnung vor der Verhetzung einzelner Bevölkerungsgruppen.

Keine wichtigen News verpassen

Erhalten Sie die wichtigsten Nachrichten per Browser-Push-Mitteilungen.

Push-Benachrichtigungen sind kurze Hinweise auf Ihrem Bildschirm mit den wichtigsten Nachrichten - unabhängig davon, ob srf.ch gerade geöffnet ist oder nicht. Klicken Sie auf einen der Hinweise, so gelangen Sie zum entsprechenden Artikel. Sie können diese Mitteilungen jederzeit wieder deaktivieren.

1 Kommentar

Navigation aufklappen Navigation zuklappen

Sie sind angemeldet als Who ? (whoareyou) (abmelden)

Kommentarfunktion deaktiviert

Uns ist es wichtig, Kommentare möglichst schnell zu sichten und freizugeben. Deshalb ist das Kommentieren bei älteren Artikeln und Sendungen nicht mehr möglich.