Manifesta füllt Zürcher Hotelbetten

Die europäische Kunstbiennale Manifesta hat Scharen kunstbegeisterter Besucherinnen und Besucher nach Zürich gelockt. Davon profitierten auch die Zürcher Hoteliers. Viele Besucher übernachteten auch gleich in Zürich und bescherten den Hotels volle Betten.

Besucherinnen und Besucher der Manifesta in Zürich im Sommer 2016

Bildlegende: Sie sind gekommen, um zu bleiben - zumindest ein paar Tage: die Besucherinnen und Besucher der Manifesta in Zürich. Keystone

Noch fehlen die Zahlen der Übernachtungen von August und September, Martin von Moos, Präsident der Zürcher Hoteliers, zieht aber schon eine Woche vor Ende der Manifesta eine positive Bilanz: «Wir hatten ein gutes Wachstum der Logiernächte im Juli von 2,4 Prozent. Die Manifesta hat ihren Teil dazu beigetragen.»

Als weiteres Indiz wertet von Moos die Rückmeldungen aus Hotelier-Kreisen: «Unter anderem berichtete ein Stadthotel, dass sich ganze Kulturgruppen aus dem Ausland angemeldet hätten, die ein paar Tage bleiben wollen.» Von Moos nimmt an, dass vor allem Drei- und Viersternhotels von der Manifesta profitiert haben. Eine Gesamtauswertung aller Daten soll diesbezüglich eine genaue Analyse liefern.

Insgesamt ist von Moos überzeugt, dass solche länger dauernden Anlässe wie die Manifesta beste Werbung und deshalb enorm wichtig sind für Zürich. «Es ist gut möglich, dass diese Gäste wieder einmal nach Zürich kommen.»