Marco Camin: «Dem Gewerbe geht es schlecht, das will ich ändern.»

Mehr Krippenplätze? Unbedingt, aber privat finanziert. Sonnenkollektoren auf den Dächern? Ja, aber ohne Zwang. Ferien am Meer oder in den Bergen? Hauptsache Ferien. Vor dem zweiten Wahlgang der Stadtratswahl nimmt FDP-Kandidat Marco Camin Stellung.

Der Kopf des Zürcher Stadtratskandidaten Marco Camin.

Bildlegende: Marco Camin im «Regionaljournal»-Studio. SRF

Sowohl Berge, wie auch Meer, Hauptsache Ferien. Lieber Elmex als Trybol. Und weder Silvio Berlusconi noch Beppe Grillo. So lauten die Antworten von FDP-Stadtratskandidat Marco Camin -  mit italienischem Pass - auf die Kurzfragen.

Im «Regionaljournal»-Wahlgespräch macht er klar, was er als Stadtrat erreichen will: mehr Sicherheit, mehr Arbeitsplätze, bessere Bildung. Und das seien nicht leere Worte, um links und rechts Stimmen zu holen. «Ich werde mich dafür einsetzen, dass die Polizei so aufgestellt ist, dass es bei Ausschreitungen nicht zu Sachbeschädigungen oder Verletzten kommt», sagt Marco Camin.

Und für mehr Horte und Krippen setze er sich seit eh und je ein. «Das ist ein ur-freisinniges Anliegen.»

Einsatz fürs Gewerbe

Vor allem aber will Marco Camin bessere Bedingungen für die Unternehmen. «Dem Gewerbe geht es schlecht.» Die Bürokratie nehme immer mehr zu, oft sei das Gewerbe nicht mehr erwünscht, wegen Lärm und Verkehr. «Das will ich ändern.»

Dass die Bürgerlichen ihn nur unterstützen, um den linken Richard Wolff zu verhindern, will Marco Camin nicht gelten lassen. «Es stehen zig Parteien, Verbände und Organisationen hinter mir.»

«  Wer die bürgerliche Kraft weiterhin im Stadtrat repräsentiert haben will, muss mich wählen. »

Marco Camin
FDP-Stadtratskandidat

Marco Camin ist deshalb zuversichtlich, dass er im zweiten Wahlgang gewinnen wird.