Markus Bischoff - AL

Seit 2007 sitzt Markus Bischoff im Zürcher Kantonsrat. Das Spezialgebiet des Anwalts sind Rechtsfragen. Er setzt sich ein für den Rechtsschutz der Schwachen und gegen den gläsernen Bürger. Zudem hat er sich einen Namen gemacht als Präsident der Untersuchungskommission zum BVK-Skandal.

  • Beruf: Rechtsanwalt
  • Politisch tätig seit: 1991
  • Politisches Amt: Kantonsrat (seit 2007)
  • Zivilstand: liiert, zwei Kinder
  • Wahlslogan: Markus Bischoff – mit Pfupf.

Markus Bischoff gehört im Kantonsrat zu einer Kleinstpartei. Seine AL stellt nur drei Kantonsräte, welche in der Fraktion der Grünen politisieren. Dennoch wurde Markus Bischoff gewählt, um die prestigeträchtige parlamentarische Untersuchungskommission PUK zum Skandal bei der kantonalen Pensionskasse BVK zu präsidieren – ein Zeichen seines Ansehens im Rat.

Die Smartspider von Markus Bischoff.

Bildlegende: Markus Bischoff ist Grüner als andere AL-Politiker. Seine Smartspider. smartvote

Politisch setzt sich Markus Bischoff vor allem für rechtliche Fragen ein, etwa dafür, dass Asylbewerber vom Gesetz besser geschützt werden. Zudem engagiert er sich in den klassischen Themen der AL, zum Beispiel gegen die staatliche Überwachung. Und er will bei den Steuern die Entlastung der Reichen zulasten der Armen verhindern. Ausserdem ist Markus Bischoff Präsident des Gewerkschaftsbunds des Kantons Zürich.

Ehrgeizig und realistisch?

Nach acht Jahren im Kantonsrat und dem Präsidium der PUK sei er nun «reif für den Regierungsrat», sagt Markus Bischoff. Die Wahl sei «ambitiös, aber nicht unrealistisch». Tatsächlich dürfte Bischoff seiner Partei als Wahllokomotive nützen. Ob es für einen Sitz im Regierungsrat reicht, ist im bürgerlich dominierten Kanton Zürich allerdings fraglich.