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Zürich Schaffhausen Martin Vollenwyder zum Zürcher Budget: «Damit können wir leben»

Das Stadtzürcher Budget 2013 steht: Der Gemeinderat hat es am Samstag nach drei Tagen Debatte abgesegnet. Statt einem Minus von rund 81 Millionen, wie es der Stadtrat vorgeschlagen hat, beträgt das Defizit nun noch rund 41,7 Millionen Franken.

Stadtrat Martin Vollenwyder fasst sich lächelnd mit der Hand an den Kopf.
Legende: Zum letzten Mal Haare raufen in der Budgetdebatte: Finanzvorstand Martin Vollenwyder tritt im Frühling zurück. Keystone

43,3 Millionen Franken haben die Gemeinderätinnen und Gemeinderäte aus dem Budgetvorschlag des Stadtrates gestrichen.

320 Anträge haben sie in den letzten drei Tagen abgearbeitet. Ausser der AL und der SVP sagten am Schluss alle Parteien Ja zum Budget mit einem Defizit von 41,7 Millionen Franken.

Die SVP kritisierte, dass zu wenig gespart wurde. Die AL hätte gerne den Steuerfuss auf 122 Prozent angehoben, kam damit aber nicht durch.

Akzeptabel für den Stadtrat

Finanzvorsteher Martin Vollenwyder ist zufrieden mit dem Budget:

Mit der Ausnahme von einzelnen Anträgen ist die Debatte besser gelaufen als ich erwartet habe.

Diese Ausnahmen, die problematischen Kürzungen, sieht Vollenwyder vor allem bei den industriellen Betrieben: «Dort hat uns das Parlament die Stelle für den Juristen gestrichen. Da könnten wir noch Probleme kriegen.»

Keine Wehmut bei Martin Vollenwyder

Für Stadtrat Martin Vollenwyder gab es am Schluss der Budgetdebatte Applaus. Es war sein letztes Budget. Er tritt im Frühling 2013 zurück.

Wehmütig ist er deswegen nicht:  «Ich muss ganz ehrlich sagen, in den letzten Jahren ist die Debatte immer ähnlich verlaufen. Und sie gehen ja auch nicht jeden Abend in denselben Film.»

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