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Zürich Schaffhausen «Mehr Arbeit, aber viel mehr Möglichkeiten zum Handeln»

Die Kindes-und Erwachsenenschutzbehörde der Stadt Zürich, KESB, zieht eine mehrheitlich positive Bilanz über die neue Gesetzgebung. Seit Anfang 2013 muss sie auch über psychiatrische Zwangseinweisungen entscheiden. Das ist mit viel Verantwortung und Arbeit verbunden.

Eine Frau von hinten sitzt auf einem Sofa.
Legende: Die Fürsorgerische Unterbringung muss neu von der Erwachsenenschutzbehörde überprüft werden. Keystone

Die neue Gesetzgebung bietet der Kindes- und Erwachsenschutzbehörde, KESB - der früheren Vormundschaftsbehörde - viel mehr Möglichkeiten. Die Behörde könne viel differenzierter auf die betroffenen Personen eingehen und entsprechende Massnahmen treffen. Dies sagt der Chef der Kindes- und Erwachsenenschutzbehörde der Stadt Zürich, Michael Allgäuer, gegenüber dem «Regionaljournal».

Neu muss die KESB auch die fürsorgerische Unterbringung überprüfen. Dies muss spätestens sechs Wochen nach der Anordnung geschehen. Das sei zwar mit sehr viel Mehrarbeit verbunden, aber eine wichtige Erneuerung. Die Rechtssituation für die Betroffenen sei massgeblich verbessert.

1 Kommentar

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  • Kommentar von Andreas Kunz, 8572 Berg
    Als Stationsleitung von einer psychiatrischen Klinik, schüttle ich nur ungläubig den Kopf, über solche aussage der KESB. Die einzigste Differenziertheit bestand darin, dass man Patienten, die einen Rekurs eingelegt haben, schneller entlassen hat, obwohl alle Anzeichen und Empfehlungen von Psychiater und Pflegepersonen dafür keine günstige Prognosen abgaben. Resultat, Folgekosten von mehrere tausenden Franken von nur einem einzelnen Patienten, die schlussendlich der Steuerzahler berappen muss.
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