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Mehr Flüge und mehr Passagiere Am Flughafen Zürich purzeln die Rekorde

An der Jahresmedienkonferenz hat die Flughafen Zürich AG ihre Geschäftszahlen für das abgelaufene Jahr präsentiert. Sie blickt zurück auf ein «erfolgreiches Geschäftsjahr dank steigender Passagierzahlen». Zudem brachte ein Verkauf in Indien viel Geld ein.

  • Umsatz und Gewinn sind 2017 gestiegen: Der Flughafen Zürich konnte seinen Reingewinn im Vergleich zum Vorjahr vergrössern, auf rund 285 Millionen Franken.
  • Dies auch dank des Verkaufs der Beteiligung im indischen Bangalore.
  • Neuer Passagierrekord: Mehr als 29 Millionen Passagiere sind im vergangenen Jahr über Kloten geflogen, was einer Zunahme von über sechs Prozent entspricht.
  • Lange dürfte diese Marke nicht währen: Die Flughafen Zürich AG rechnet damit, dass die Passagierzahlen auch dieses Jahr steigen.

Nicht nur der Passagierrekord zeigt, dass der Flughafen Zürich immer beliebter wird. Sondern auch die Anzahl der sogenannten Spitzentage, also diejenigen Tage, an denen mehr als 100'000 Passagiere abgewickelt werden.

Auf dem Weg zur 50-Millionen-Marke

22 solche Spitzentage gab es 2017, im Jahr zuvor kam dies erst sieben Mal vor. Und diese Entwicklung gehe weiter, so Stephan Widrig, CEO der Flughafen AG. Er rechnet damit, dass bis im Jahr 2040 rund fünfzig Millionen Passagiere über Kloten reisen.

Die Flugbewegungen sollen in dieser Zeit jedoch nur «moderat» ansteigen, so Widrig weiter. Der Zuwachs soll durch grössere Flugzeuge ermöglicht werden. Damit der Flughafen diese Menge abwickeln kann, plant Widrig jedoch verschiedene Baumassnahmen, beispielsweise die Erneuerung des Terminals 1.

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1 Kommentar

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  • Kommentar von antigone kunz (antigonekunz)
    "Auf dem Weg zur 50-Millionen-Marke" < NEIN, lieber nicht. Denn was es unter dem Strich heisst, Lärmbelastung & Umweltbelastung. Ein eigentliches NoMoreGo für jeden Staat, der auch nur annähernd sich den Zielen von 2030 verpflichtet hat. Noch feiert diese Form von Wirtschafen, dass nicht die Verursacher für die Begleitfolgen aufzukommen haben, sondern diese unbekümmert dem Gemeinwesen aufgebürdet werden können, Hochkonjunktur.
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