Mehr Fördergeld für die «Filmstadt Zürich»

Die Stadt Zürich gibt in den kommenden vier Jahren mehr Geld für die Kultur aus. Ein besonderer Schwerpunkt kommt hierbei der Filmförderung zu. Das Ziel sei, dass Zürich vermehrt Schauplatz für Produktionen werde und sich als Filmstadt etabliere, sagt Kultur-Chef Peter Haerle.

Alle vier Jahre muss der Zürcher Stadtrat ein neues Kulturleitbild vorlegen. Anfangs habe er dies «als Strafaufgabe» empfunden, sagt der Zürcher Kultur-Chef Peter Haerle. «Mittlerweile hat sich dies aber als gutes Instrument für eine Standortbestimmung entwickelt.»

Im Interview mit dem «Regionaljournal Zürich Schaffhausen» hält Haerle fest, dass die Kultur in der Stadt Zürich «nicht alle vier Jahre neu erfunden werde». Aber das Kulturleitbild sei jedes Mal eine gute Möglichkeit, Akzente zu setzen.

Plus 10 Prozent

Für die Periode 2016-2019 will der Stadtrat einen speziellen Schwerpunkt bei der Filmförderung setzen. Die Zürcher Filmstiftung soll mehr Geld erhalten – 4,5 Millionen Franken statt 3 Millionen wie heute. «Wir wollen damit den Film-Standort Zürich stärken», sagt Haerle.

Das Leitbild sieht zudem vor, die Mittel für die Kulturförderung bis 2019 generell um rund zehn Prozent zu erhöhen. Diese Zunahme begründet der Stadtrat vor allem mit den Kosten für die Erweiterung des Kunsthaus Zürich, der die Zürcher Stimmbevölkerung 2012 zugestimmt hat.