Mehr S-Bahn und mehr Postauto für Zürich

Der Durchmesserlinie sei Dank: Der Zürcher Verkehrsverbund baut sein Angebot aus. Mit dem Fahrplanwechsel im Dezember gibt es neue S-Bahnlinien, andere werden verlängert oder fahren häufiger. Hinzu kommen zwanzig neue Buslinien. Für die Pendlerinnen und Pendler heisst dies: Gewohnheiten umstellen.

Foto eines ZVV-Fahrplans.

Bildlegende: Alles neu bringt der Dezember: Die Abfahrtszeiten werden gehörig durcheinander gewirbelt. zvg

Auf seiner Internetseite führt der ZVV alle S-Bahnlinien und alle Veränderungen auf. Von den 30 S-Bahnen bleiben nur gerade neun gleich wie bisher. Alle anderen werden verlängert, fahren eine neue Route oder entstehen ganz neu.

Neu gibt es eine S19 von Pfäffikon ZH nach Koblenz, eine S21 von Regensdorf nach Zürich und eine S23 von Winterthur nach Zürich HB. Die S24 wird von Oerlikon nach Winterthur und einmal in der Stunde nach Schaffhausen verlängert.

Die Buslinien werden vollständig auf den Kopf gestellt. «Besonders betroffen sind die Buslinien in den Regionen Unterland, Knonaueramt, Limmattal, Furttal und Pfäffikon ZH», schreibt der ZVV in seiner Medienmitteilung. So ändern im Knonaueramt und im Limmattal jeweils bis auf eine Ausnahme sämtliche Buslinien. Im Unterland ändern sogar alle Buslinien.

Besserer Anschluss

Möglich macht diesen Ausbau die Durchmesserlinie, welche letztes Jahr eröffnet wurde. Der ZVV will aber nicht nur das Angebot erweitern. Er passt auch die Abfahrtszeiten an. Dadurch sollen die S-Bahnen und Busse pünktlicher und zuverlässiger werden.

Gemeinden, die Verkehrsunternehmen und die Verkehrskonferenzen haben nun einen Monat lang Zeit, ihre Änderungswünsche anzubringen. Im Sommer muss der Verkehrsrat den neuen Fahrplan dann genehmigen.

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