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Zürich Schaffhausen Mehr Zürichsee-Ufer für die Öffentlichkeit

Sinnigerweise auf dem See hat die Zürcher Regierung erstmals ein Leitbild präsentiert, wie sich der Zürichsee und sein Ufer in den nächsten 40 Jahren weiterentwickeln soll. Eines der Ziele: Der Grossteil des Ufers soll dereinst für die Öffentlichkeit zugänglich sein.

Visionen für den Zürichsee in 40 Jahren (v.l): Markus Kägi (Baudirektor), Ernst Sperandio (Planungsgruppe Pfannenstiel), Ruedi Hatt (Planungsgruppe Zimmerberg), Ernst Stocker (Volkswirtschaftsdirektor).
Legende: Markus Kägi (Bau), Ernst Sperandio (Planungsgruppe Pfannenstiel), Ruedi Hatt (Zimmerberg), Ernst Stocker (Volkswirtschaft). SRF

«Bedeutende Teile des Seeufers sind zugänglich» heisst es im Leitbild «Zürichsee 2050» des Zürcher Regierungsrates und: «Öffentliche Frei- und Grünräume prägen das Bild des Ufers».

Stärken bewahren

Bisher fehlte ein solches ganzheitliches Konzept  für die weitere Entwicklung des Zürichsees und seiner Uferbereiche. Wie Baudirektor Markus Kägi und Volkswirtschaftsdirektor Ernst Stocker am Donnerstagmorgen an ihrer Präsentation auf einem Schiff erläuterten, soll das Leitbild helfen, die Stärken des Sees zu erhalten oder zu verbessern: sein Trinkwasser, den Lebensraum für Tiere und Pflanzen und nicht zuletzt auch den Wohn- und Erholungsraum für den Menschen.

Öffnung des Seeufers umstritten

Die weitere Öffnung des Seeufers ist ein umstrittenes Thema. Besonders über den durchgehenden Seeuferweg wird heiss diskutiert. Zwar sei habe der Weg eine wichtige Funktion und werde auch im Leitbild erwähnt, doch die Entscheidungen fielen woanders, sagt Ernst Stocker. So muss das Kantonsparlament bald über den Gegenvorschag zu einer SP-Initiative entscheiden, welche einen solchen Weg fordert.

1 Kommentar

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  • Kommentar von Kari Huber, Surin
    Gab es da nicht einmal ein Gesetz, das die Ufer von Seen als zwingend öffentlichen Raum deklarierte? Wenn nicht, sollte ein solches aktiviert werden. Private, insbesondere Vereine, sollten jedoch angemessene Uferstücke pachten können. So liesse sich die Zürcher Vision ohne grosse Kosten und mit erträglichen Folgen für die (nun schon fluglärmerfahrenen) Besitzer von Seegrundstücken realisieren.
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