MH-17-Absturz schockiert Airlinebranche - auch in Zürich

Die Anteilnahme in der Airline-Branche ist nach dem Absturz der MH-17- Maschine in der Ostukraine riesig. Auch in der Schweiz ist das Flugpersonal geschockt. «Schweiz aktuell» hat Angestellte aus der Airline-Branche am Flughafen Zürich gefragt, wie sie mit einem solch tragischen Ereignis umgehen.

Video «Flugpersonal am Flughafen ZH solidarisch mit Kollegen von MH17» abspielen

Flugpersonal am Flughafen ZH solidarisch mit Kollegen von MH17

2:35 min, aus Schweiz aktuell vom 18.7.2014

Tausende Flight Attendants und Piloten aus der ganzen Welt meldeten sich heute auf Facebook und in anderen sozialen Medien, um ihre Betroffenheit auszudrücken. Obschon auf dem Flug der Malaysian Airlines keine Schweizer waren, und auch keine der Schweizer Airlines vom Unglück betroffen ist, war der Absturz der Passagiermaschine heute das grosse Thema beim Flugpersonal.

Die Gewerkschaft des Schweizer Kabinenpersonals Kapers nahm, wie viele andere auch, über Facebook Anteil an der Tragödie. Auch für die Crew der Helvetic Airways begann der Tag nicht wie immer. «Das erste Thema beim Briefing heute Morgen war der Absturz der MH-17. Wir mussten erst unsere Gedanken zu diesem schrecklichen Ereignis austauschen, bevor wir zur Tagesordnung übergehen konnten», sagt zum Beispiel der Helvetic-Pilot Nicolas Bachmann.