Mit «Balance» wieder in den Takt kommen

Die Stadt Winterthur will mit dem Sparprogramm «Balance» ihre Finanzen sanieren. Das Ziel ist ehrgeizig: Jährlich sollen 40 Millionen Franken eingespart werden.

Ein in Stein gemeisselter Löwenkopf - Detail am Winterthurer Stadthaus.

Bildlegende: Der Löwe am Winterthurer Stadthaus blickt grimmig: Die Finanzen müssen wieder ins Lot kommen. Keystone

Die Kasse der Stadt Winterthur ist leer, das Loch ist gross - die Finanzen müssen dringend saniert werden. Der Winterthurer Stadtrat hat deshalb am Dienstag sein zweites Sparprogramm vorgestellt: Nach «Effort 14+» steht nun «Balance» vor der Tür. Der Name «Balance» steht einerseits für den Ausgleich des Finanzhaushalts, für die Einbindung der Stadtverwaltung und des Grossen Gemeinderates, andererseits aber auch für ein ausgewogenes Leistungsangebot.

Sämtliche Leistungen kommen auf den Prüfstand

Das Ziel ist ehrgeizig: Jährlich sollen 40 Millionen Franken gespart werden. Ein enges Korsett für alle. Es brauche harte Massnahmen und mutige Entscheide, sagt der Winterthurer Stadtpräsident Michael Künzle gegenüber dem «Regionaljournal Zürich Schaffhausen».

Deshalb müssen nun alle Departemente, Ämter und Amtsstellen Vorschläge erarbeiten, wieviel sie wo noch sparen können. Welche Entlastungsvorschläge umgesetzt werden, entscheiden der Stadtrat und das Parlament zu Beginn des kommenden Jahres. Die Stadt lässt sich dabei von einem externen Expertenteam beraten. Mit dabei sind unter anderem alt Regierungspräsident Markus Notter und der Zürcher Ex-Finanzstadtrat Martin Vollenwyder.