Mit dem Velo ans grosse Fest in der City

Die Stadt Zürich arbeitet an einem Velokonzept für Grossanlässe. Zum ersten Mal erprobt wurde ein solches Velokonzept an der Leichtathletik-EM 2014. Die ersten Erfahrungen waren so gut, dass die Stadt nun als nächstes das «Züri-Fest» 2016 im Visier hat.

Velo an Velo einem Parkplatz, dahinter ein helles Bahnhofsgebäude

Bildlegende: Parkplätze für Velos in Zürichs Zentrum sind gefragt und immer noch rar. Keystone

«Es ist aufwändig, ein Velokonzept für Grossanlässe mitten in der Stadt Zürich auszuarbeiten», sagt Martin Guggi von der Dienstabteilung Verkehr der Zürcher Stadtpolizei gegenüber dem Regionaljournal «Zürich Schaffhausen». Es müssen verschiedene Faktoren abgeklärt werden, beispielsweise Streckenführung der Velowege, Lage der Abstellplätze und Information über das Velokonzept während des Grossanlasses kommuniziert.

Aus den Erfahrungen lernen

Das erste Velokonzept bei einem Grossanlass hat die Stadt Zürich an der Leichtathletik-EM 2014 erprobt. Die Verkehrsabteilung hat genau geprüft, ob und wie das Angebot genutzt wurde. Das Fazit: Wenn es gute und genügend Abstellplätze für Velos gibt, dann kommen viele mit dem Velo an einen Grossanlass. Genau das ist die eine grosse Herausforderung, weil die Abstellplätze ausserhalb des Festgeländes eingerichtet werden müssen.

Mit einem guten Velokonzept Tram und Bus entlasten

Auch wenn ein Velokonzept für einen Grossanlass in der Innenstadt aufwändig ist, für Martin Guggi ist es klar: «Es lohnt sich». Auch wenn die grosse Mehrheit der Festbesucher Bahn, Tram und Bus benutzt, ein gutes Velokonzept könnte den öffentlichen Verkehr entlasten. Deshalb hat die Statd Zürich bereits mit der Ausarbeitung eines Konzeptes für das «Züri Fäst 2016» begonnen.