Zum Inhalt springen

Zürich Schaffhausen Mit ein paar Klicks in die Zürcher Geschichte eintauchen

Was Regierung und Parlament in Zürich einst beschlossen und handschriftlich protokolliert haben, kann heute online nachgelesen werden. Inzwischen sind 100'000 historische Protokolle über die Datenbank abrufbar.

Seit 2009 digitalisiert das Staatsarchiv Zürich Kantonsratsprotokolle und Regierungsratsbeschlüsse von 1803 bis 1995 und macht diese im Volltext online zugänglich.

Nun sind bereits 100'000 dieser historischen Beschlüsse aufgeschaltet. «Die Öffentlichkeit hat einen Anspruch auf diese Dokumente», erklärt Staatsarchivar Beat Gnädinger.

Anspruchsvolles Riesenprojekt

Weil die alte Kurrentschrift aber nicht so ohne weiteres gelesen werden kann, werden sie von einer Gruppe Studentinnen und Studenten transkribiert. Neben der Original-Version wird also zugleich auch eine Übersetzung veröffentlicht. «Dies sind so wichtige Texte für den Kanton Zürich, dass sich der Aufwand lohnt», stellt Gnädinger klar.

Anhand der Zugriffszahlen auf die Website sehe man, dass ein Interesse bestehe. Bezahlt wird das Projekt nicht mit Steuergeldern, sondern mit Geld aus dem Lotteriefonds.

Keine wichtigen News verpassen

Erhalten Sie die wichtigsten Nachrichten per Browser-Push-Mitteilungen.

Push-Benachrichtigungen sind kurze Hinweise auf Ihrem Bildschirm mit den wichtigsten Nachrichten - unabhängig davon, ob srf.ch gerade geöffnet ist oder nicht. Klicken Sie auf einen der Hinweise, so gelangen Sie zum entsprechenden Artikel. Sie können diese Mitteilungen jederzeit wieder deaktivieren.

1 Kommentar

Navigation aufklappen Navigation zuklappen

Sie sind angemeldet als Who ? (whoareyou) (abmelden)

Kommentarfunktion deaktiviert

Uns ist es wichtig, Kommentare möglichst schnell zu sichten und freizugeben. Deshalb ist das Kommentieren bei älteren Artikeln und Sendungen nicht mehr möglich.

  • Kommentar von Mario Senn, Adliswil
    Gutes Projekt! Etwas gar naiv ist aber der Schlusssatz: "Bezahlt wird das Projekt nicht mit Steuergeldern, sondern mit Geld aus dem Lotteriefonds." Der Lotteriefonds wird mit Steuern, die auf Glückspielen erhoben werden, geäuffnet. Es handelt sich also sehr wohl um Steuergelder, die man durchaus auch anders verteilen könnte.
    Ablehnen den Kommentar ablehnen