Museum für Gestaltung: Hinter den Kulissen wird gepackt

Im Mai zügelt das Museum für Gestaltung ins neue Toni Areal. Eine komplexe Angelegenheit - denn das Museum ist nicht nur ein Ausstellungsort, sondern auch ein Forschungslabor, eine Schule und eine Sammlung mit rund einer halben Million Objekten.

Visualisierung des Hochregals im neuen Schaudepot im Toni-Areal

Bildlegende: So soll das Hochregal im neuen Schaudepot im Toni-Areal aussehen. zvg

Während sich das Publikum von den Ausstellungen verzaubern lässt, wird hinter den Kulissen im Museum für Gestaltung schon der Umzug vorbereitet: Jede Tasse, jede Vase, jeder Stuhl und jeder Sparschäler muss verpackt werden: Anfang Mai fahren die ersten Lastwagen vor.

Es sei die grösste Sammlung mit Schweizer Designstücken im ganzen Land mit internationaler Bedeutung, die verpackt werden müsse, sagt Museumsdirektor Christian Brändle gegenüber dem «Regionaljournal Zürich Schaffhausen». Erst am neuen Domizil auf dem Toni Areal wird man sie aber auch sehen können. Im «Schaudepot» sollen die Stücke zur Geltung kommen, das Publikum wird in geführten Touren hindurchgeleitet.

Am 27. September wird das «Schaudepot» eröffnet mit einer Ausstellung über Hundert Jahre Schweizer Design.