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Nach Kontroverse Konzert der Skandal-Rapper in Schaffhausen ist abgesagt

Legende: Video Absage für Skandalrapper abspielen. Laufzeit 02:35 Minuten.
Aus Schweiz aktuell vom 20.04.2018.
  • Die umstrittenen deutschen Rapper Farid Bang und Kollegah werden nun doch nicht am 5. Mai in Schaffhausen auftreten.
  • Man habe sich nach intensiven Gesprächen mit Behörden und Festivalpartnern so entschieden, teilte der Veranstalter, der Kulturverein «Alba», mit.
  • Ebenso hätten Sicherheitsüberlegungen eine Rolle gespielt.

Der Auftritt der beiden Musiker am «Albanian Festival» hatte in den vergangenen Tagen wegen deren antisemitischer und frauenfeindlicher Texte für viel Protest gesorgt.

Nun lässt der veranstaltende Kulturverein die beiden Rapper also nicht auftreten, «nicht zuletzt aus Sicherheitsüberlegungen». An der Debatte über die umstrittenen Künstler will sich der Verein weder beteiligen noch sich zur Diskussion um die textlichen Inhalte der beiden Künstler äussern, wie er weiter mitteilt. Bereits gekaufte Tickets für das Konzert werden zurückerstattet.

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8 Kommentare

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  • Kommentar von Mike Lotz (Mike Lotz)
    Es gab wegen den frauenfeindlichen und antisemitischen Liedtexten dieser Musiker in den letzten zwei Wochen ein Medienaufschrei, und nun wird als Konsequenz des Medienaufschreis dieses Konzert abgesagt. Es bleibt aber die Frage: warum hat der albanische Kulturverein überhaupt diese Musiker und ihre Messages für ein Konzert engagiert? Was sagt das über ihre Werte? Ist da ein Stück Integration abhandengekommen? Der Verein Alba ist uns sehr wohl eine Diskussion um die textlichen Inhalte schuldig.
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  • Kommentar von Charles Morgenthaler (ChM)
    Gut so, diesen rechtsextremen, rassistischen Typen soll keine Plattform gegeben werden. Was mir aber zu denken gibt: warum bloss haben die so viele Fans, die durch den Kauf inrer Songs deren Nomination für "Echo" erst ermöglicht haben? Das wirft ein trübes Licht auf unsere Gesellscheft, es gibt wohl mehr rechtsextreme als man gemeinhin vermutet.
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    1. Antwort von martin blättler (bruggegumper)
      Diese Zwei sind keine Rechtsextremen,sie stehen der Islamistenszene nahe. Diese wurde in den letzten zehn Jahren importiert.So gibt es Fussballer,die sich mit Hasspredigern ablichten lassen,andere machen den Doppeladler. Zwischendurch mal eine Kehle aufschlitzen.Das ist deren Publikum.
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    2. Antwort von Milan Darem (Mannausorient)
      @blättler: Wasser predigen, Wein trinken ist genau das was Sie hier treiben. Sie bedienen sehr schön von Vorurteilen.
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  • Kommentar von Erich Singer (liliput)
    Bravo,bravo und danke an alle die diesen Auftritt dieser respektlosen und zynischen Rapper verhindert haben!!
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