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Zürich Schaffhausen Nächtlicher Grosseinsatz der Polizei in der Zürcher Innenstadt

Die Stadtpolizei Zürich hat in der Nacht auf Mittwoch nach einer unbewilligten Demonstration mit einem Grossaufgebot das Kanzleiareal beim Helvetiaplatz umzingelt. Die Polizei kontrollierte rund 100 Personen, setzte Tränengas ein und nahm zwei Frauen vorübergehend fest.

Polizisten in Kampfmontur stehen nachts auf einem Platz.
Legende: Kein Durchkommen auf dem Kanzleiareal: Alle, Gäste und Demonstranten, wurden von der Polizei kontrolliert. ZVG

Die Meldung sei in der Nacht auf Mittwoch, kurz vor 23:00 Uhr, bei der Stadtpolizei Zürich eingegangen, erzählt Polizeisprecher Marco Cortesi dem «Regionaljournal Zürich Schaffhausen». Personen aus der Besetzerszene würden sich im Kreis 4 versammeln. Als die Polizei eintraf, waren rund 90 Personen mit Transparenten, Fackeln und Spraydosen auf der Hohlstrasse Richung Kanzleiareal unterwegs.

Die Polizei verteidigt den Grosseinsatz

Auf dem Kanzleiareal angekommen, mischten sich die Vermummten unter das Publikum und nahmen ihre Schals und Mützen ab. Die Polizei hat deshalb das Areal abgeriegelt und alle Personen kontrolliert, auch die Gäste der Xenix-Bar. «Für die Gäste war die Kontrolle unangenehm, aber die Polizei hat einen Gesetzesauftrag, nämlich, dass Straftaten aufgeklärt werden müssen», sagt Marco Cortesi.

Sachbeschädigungen und Festnahmen

Auf ihrem Zug zum Kanzleiareal zündeten die Demonstranten Feuerwerkskörper, besprayten Häuserfassaden und VBZ-Busse. Bei einem Restaurant wurde zudem eine Fensterscheibe eingeschlagen. Die Polizei bot einen Wasserwerfer auf, dieser kam jedoch nicht zum Einsatz. Allerdings setzte die Polizei kurz Tränengas ein, als einige Personen versuchten, die Sperre zu durchbrechen. Zwei Frauen wurden vorübergehend festgenommen.

2 Kommentare

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  • Kommentar von Nicolas Schmid, Zürich
    Ich war dort und habe gesehen wie Unbeteiligte von der Polizei mit Pfefferspray angegriffen wurde. Nur weil sie nicht schnell genug waren. Bitte geht mit diesen Polizeimeldungen ein bisschen kritischer um. Die Polizei ist in solchen Einsätzen eine aktiv handelnde Partei. Sie kann keine Objektive Berichte schreiben. Es ist klar, wo Menschen sind passieren Fehler. Wenn die Polizei wieder Respekt haben will, dann sollte sie offen zu ihren Fehlern stehen und diese auch in den Bericht aufnehmen.
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  • Kommentar von W. Pip, Züri
    Interessant. Ich fasse den Artikel zusammen: Saubannerzug von 90 Personen durch Zürich mit Sachbeschädigung. Keine def. Festnahmen, keine Anklagen, dafür ratlose Personalienorgie mit anständigen Gästen am Zielort. Ist das korrekt so?
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