Neuer Zürcher Schulversuch mit weniger Lehrern pro Klasse

Eine stabile und tragfähige Beziehung zwischen Lehrpersonen und Schülerinnen und Schülern: Dieses Ziel setzt sich die Zürcher Bildungsdirektion. Um ihm näher zu kommen, startet in diesem Sommer ein Schulversuch mit weniger Lehrerinnen und Lehrern pro Klasse.

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Weniger Lehrer pro Klasse

3:38 min, aus 10vor10 vom 8.4.2013

Im Schulversuch «Fokus: Starke Lernbeziehungen» gibt es pro Klasse weniger Lehrerinnen und Lehrer und die Mittel aus den diversen Förder- und Unterstützungsmassnahmen werden neu eingesetzt. Die Lehrpersonen unterrichten in der Regel alle Fächer. Massnahmen wie Deutsch als Zweitsprache, Integrative Förderung oder die Begabtenförderung werden in den normalen Unterricht integriert.

Weniger Koordinationsaufwand, vereinfachter Schulalltag. 

Durch diese Massnahmen soll aber nicht nur die Beziehung von Lehrperson und Schulkind gestärkt werden, sondern auch der Schulalltag vereinfacht und der Koordinationsaufwand verkleinert werden. Dies entspricht laut Bildungsdirektion dem Wunsch vieler Schulden und Gemeinden. Der Regierungsrat hat für diesen sechsjährigen Schulversuch insgesamt 4,9 Millionen Franken bewilligt. Für die Schulgemeinden entstehen keine Mehrkosten. Die erste Etappe startet im Sommer 2013. Teilnehmen können 200 bis 350 Kindergarten- und Primarschulklassen.