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Zürich Schaffhausen «Nicht frustriert, aber enttäuscht»

Begleitet von harten Vorwürfen an den Bundesrat hat der 65-jährige SVP-Nationalrat Hans Kaufmann aus Wettswil am Albis am Dienstag seinen Rücktritt bekanntgegeben. Als Regionaljournal-Wochengast bestätigt er diese Vorwürfe, räumt aber ein, dass auch sein Alter ein Grund war.

Legende: Audio Interview Hans Kaufmann (9.3.2014) abspielen. Laufzeit 16:34 Minuten.
16:34 min, aus Regi ZH SH vom 09.03.2014.

Gefällt habe er seinen Entscheid schon im Oktober, sagte Kaufmann als Regionaljournal-Wochengast. An seinen massiven Vorwürfen an den Bundesrat hält er fest. «Es entwickelt sich alles Richtung Beamtendiktatur», kritisierte er. Das Parlament werde immer häufiger übergangen. «Da muss man sich schon fragen, wieso wir immer noch nach Bern gehen.»

Kaufmann bestätigte aber auch, dass die Generationenfrage mitspielte. Kaufmann hofft deshalb, dass der 61-jährige erste Ersatzmann Ernst Schibli zugunsten des 47-jährigen Bankers Thomas Matter verzichtet. Schibli baue zurzeit ein neues Unternehmen auf. Er hoffe, dass Schibli schon aus beruflichen Gründen auf das Nationalratsmandat verzichtet.

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2 Kommentare

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  • Kommentar von Pankraz Mai, SG
    Sehr interessant und aufschlussreich was Herr Kaufmann sagt und wie so oft svp-typisch widersprüchlich! Und dann gleich noch medial Empfehlungen an den Ersatz-Parteikollegen abgeben! Wenn der dann nicht entsprechend handeln sollte, läuft er Gefahr zum Verräter gestempelt zu werden.
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  • Kommentar von H. Frühling, Bern / Zürich
    Er wurde von seiner Partei angehalten, einem jüngeren Platz zu machen. Schuld sind der Bundesrat und die Bundesverwaltung. Ein SVP-ler ist nie für sein Tun verantwortlich. Und dass er in all den Jahren im NR nicht erreichte, ist natürlich auch nicht seiner ungenügenden Leistung zu zuschreiben.
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