Nur Trainingsplätze auf der «Breiti»

Kehrtwende beim Schaffhauser Quartierverein «Breiti»: das alte Fussballstadion des FC Schaffhausen soll nicht erhalten und saniert werden. Dafür sollen die Trainingsplätze auf der «Breiti» mehrheitlich erhalten bleiben.

Zuschauer von hinten, die einem Fussballspiel zuschauen

Bildlegende: Der Quartierverein «Breiti» will nun doch nicht für das alte Stadion kämpfen, nur für Trainingsplätze. Keystone

An der ausserordentlichen Generalversammlung des Quartiervereins «Breiti» ist es am Freitagabend zu einer Überraschung gekommen. Die Mitglieder haben sich gegen die Sanierung und gegen den Umbau des alten Stadions des FC Schaffhausen ausgesprochen. Die angekündigte Volksmotion wurde zwar beschlossen, aber mit neuem Inhalt. Die Volksmotion will sich für den Erhalt der Trainingsplätze auf der «Breiti» einsetzen.

Ursprünglich wollte der Quartierverein sich stark machen, dass das verlotterte Stadion saniert und für die Challenge League tauglich gemacht wird. Dieser Vorstoss war jedoch auch im Quartier umstritten.

Der FC Schaffhausen und die Stadt haben sich von Anfang an gegen eine Sanierung der Breite ausgesprochen. Sie wollen ein neues Stadion im Herblingertal bauen.