Nutzungskonzept für ehemalige Hallen für Neue Kunst

Nach dem Niedergang der Hallen für Neue Kunst in Schaffhausen steht das alte Fabrikgebäude praktisch leer. Das Parlament hat den Stadtrat beauftragt, Varianten für eine gemischte öffentliche und private Nutzung zu prüfen. Kunst und Kultur sollen dort höchstens noch am Rande eine Rolle spielen.

Das ehemalige Farbrikgebäude, in dem die Hallen für Neue Kunst untergebracht waren.

Bildlegende: Steht nun leer: das ehemalige Fabrikgebäude, in dem die Hallen für Neue Kunst untergebracht waren. SRF

Unterschiedlichste Vorschläge sind in der Debatte über die Zukunft der ehemaligen Hallen für Neue Kunst in Schaffhausen zusammengekommen: verkaufen, vermieten, oder sogar die Stadtverwaltung unterbringen. Die Linken setzten sich dafür ein, dass die 7000 Quadratmeter grossen Hallen weiterhin zu mindestens einem Drittel für Kunst und Kultur reserviert bleiben.

Das ging aber selbst dem Stadtrat zu weit. Und die Bürgerlichen argumentierten, dass man nicht länger auf Mieteinnahmen verzichten könne. Letztlich überwies der Rat nur ein Postulat Martin Eggers (FDP), wonach der Stadtrat Varianten prüfen muss für eine gemischte öffentliche und private Nutzung.

Stadtpräsident Thomas Feurer hofft, dass der Stadtrat bis im nächsten Frühjahr eine ungefähre Richtung vorgeben könne: «Wegen der Grösse braucht es hier aber einen grossen Wurf. Und der braucht eben Zeit.»