Zum Inhalt springen

Zürich Schaffhausen Opfikon spart bei jenen mit wenig Geld

Die Zürcher Gemeinde will den monatlichen Zustupf für AHV- und IV-Bezüger streichen. Dieser Sparentscheid fiel der zuständigen Stadträtin nicht leicht.

Legende: Audio Interview mit Stadträtin Beatrix Jud (9.10.2014) abspielen. Laufzeit 03:10 Minuten.
03:10 min, aus Regi ZH SH vom 08.10.2014.

Opfikon muss sparen. Deshalb beantragt der Stadtrat dem Parlament, dass ab nächstem Jahr die sogenannten Gemeindezuschüsse gestrichen werden. Es handelt sich dabei um freiwillige monatliche Zustüpfe von etwa 130 Franken, die vor allem an AHV- und IV-Bezüger in Opfikon ausbezahlt werden. Damit können die Bezüger zum Beispiel einen Teil ihrer Miete finanzieren. Mit der Sparmassnahme will Opfikon etwa 400'000 Franken jährlich sparen.

Die zuständige Sozial-Stadträtin Beatrix Jud erklärte auf Anfrage, der Stadtrat habe diese Massnahme contre coeur beschlossen: «Wir sind uns bewusst, dass wir damit genau jene treffen, die am wenigsten zum Leben haben.» Allerdings habe das Parlament den Stadtrat explizit zum Sparen aufgefordert. Nun sei es halt am Gemeinderat, diese unpopuläre Massnahme abzusegnen.

Keine wichtigen News verpassen

Erhalten Sie die wichtigsten Nachrichten per Browser-Push-Mitteilungen.

Push-Benachrichtigungen sind kurze Hinweise auf Ihrem Bildschirm mit den wichtigsten Nachrichten - unabhängig davon, ob srf.ch gerade geöffnet ist oder nicht. Klicken Sie auf einen der Hinweise, so gelangen Sie zum entsprechenden Artikel. Sie können diese Mitteilungen jederzeit wieder deaktivieren.

5 Kommentare

Navigation aufklappen Navigation zuklappen

Sie sind angemeldet als Who ? (whoareyou) (abmelden)

Kommentarfunktion deaktiviert

Uns ist es wichtig, Kommentare möglichst schnell zu sichten und freizugeben. Deshalb ist das Kommentieren bei älteren Artikeln und Sendungen nicht mehr möglich.