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Zürich Schaffhausen «Passagiere anlocken bei schlechtem Wetter ist sehr schwierig.»

Die Zürichsee-Schiffe sind dieses Jahr weniger beliebt: Bis Ende Juli kamen 20 Prozent weniger Passagiere als im letzten Jahr. Schuld sei das Wetter, sagt Marketingchefin Conny Hürlimann. Die ZSG hofft auf einen schönen Herbst und will per 2018 den Fahrplan überarbeiten.

Ein Sonnenuntergang auf dem See, fotografiert vom Schiff aus.
Legende: Schönes Wetter lockt Passagiere an. Kein Wunder, bei derartigen Stimmungen. zvg/ZSG

12'000 Passagiere waren am 1. August mit einem der Zürichsee-Schiffe unterwegs. Eine gute Zahl, findet Conny Hürlimann, die Marketingchefin der Zürichsee Schifffahrtsgesellschaft ZSG. Der 1. August ist jedoch nicht repräsentativ für die übrige Saison. Die ZSG zählte bis Ende Juli einen Fünftel weniger Passagiere.

«Wir führen dies auf den regnerischen Frühling zurück. Gerade der Juni war wettermässig sehr bescheiden», sagt Conny Hürlimann. Die Flotte habe auf die Passagierzahlen nur wenig Einfluss. Dass eines der beiden Dampfschiffe nicht in Betrieb ist, mache der grossen Mehrheit der Besucherinnen und Besucher nichts aus.

Fahrplan wird überarbeitet

Für den Rest der Saison hat sie aber noch Hoffnung. Denn besonders der Juli und der August waren letztes Jahr Rekordmonate. Im Herbst allerdings gingen die Zahlen zurück. «Deshalb hoffen wir, dass wir mit einem schönen Herbst noch etwas aufholen können.»

Ab Dezember müssen die Passagiere zum üblichen ÖV-Ticket noch einen zusätzlichen Schiffsfünfliber zahlen. Auf den Fahrplan hat dies zunächst keinen Einfluss. «Im nächsten Jahr fahren wir gleich wie bis jetzt», sagt Conny Hürlimann. Doch 2018 könnte der Fahrplan kräftig durchgewirbelt werden. «Wir sind an einer Überarbeitung», bestätigt Conny Hürlimann. Mit dem Schiffsfünfliber habe dies nichts zu tun. Die Überarbeitung sei seit längerem geplant. Ob Kurse gestrichen werden oder nicht, könne man heute noch nicht sagen, betont die Marketing-Chefin.

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2 Kommentare

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  • Kommentar von tom rosen (tom rosen)
    Zürichs wohlhabendste Agglomeration (Gold- & Pfnüselküste) ist von einem gerade mal 1.5km breiten See getrennt. Um von einer auf die andere Seite zu gelangen benötigt man mit der S-Bahn (die sich alle 2 Tage verspätet) 40 Minuten. Mit dem Auto (ausserhalb Stosszeiten) 30 Minuten. Mit dem Schiff 8 Minuten. In einer Stadt mit zeitgetriebenen Bewohnern, erkennt man seit Jahrzehnten nicht das Verkehrspotenzial der ZSG und versetzt ihr mit dem 5-Liber Zuschlag nun den Todesstoss.
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  • Kommentar von W. Pip (W. Pip)
    "Wir führen dies auf den regnerischen Frühling zurück" - Anfängerfehler, Frau Hürlimann. Hätten Sie mal besser "Frankenstärke" gesagt. Das wäre dramatischer und medial effektvoller.
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