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Zürich Schaffhausen Planänderung: Neuer Standort für das Asyl-Testzentrum

Das Bundes-Asylzentrum auf dem Zürcher Duttweiler-Areal wird noch nicht gebaut. Die Asylsuchenden sollen vorerst in Altstetten untergebracht werden.

Legende: Video Neuer Standort für Asylzentrum abspielen. Laufzeit 03:12 Minuten.
Aus Schweiz aktuell vom 13.06.2013.

Das geplante Testzentrum für schnellere Asylverfahren wird nicht auf dem Duttweiler-Areal in Zürich erstellt - noch nicht. Der Protest aus dem Quartier hat seine Wirkung nicht verfehlt.

Dennoch bleibt es das Ziel von Stadt Zürich und Bund, im Januar 2014 mit der Testphase zu beginnen. Darum werden die Asylsuchenden, die in einem Schnellverfahren stecken, auf dem Juch-Areal in Zürich-Altstetten untergebracht. Dort bestehen bereits Unterkünfte für Asylsuchende, es werde allerdings nur Platz für 300 statt wie im ursprünglich geplanten Zentrum für 500 Personen haben. Die heute in Altstetten wohnhaften Asylsuchenden würden umplatziert, sagt der Zürcher Stadtrat Martin Waser im «Regionaljournal Zürich Schaffhausen».

Das Verfahrenszentrum des Bundes - also die Büros für die an den Asylverfahren beteiligten Mitarbeitenden des Migrationsamtes, Dolmetscherinnen, etc. - wird an der Förrlibuckstrasse neben dem Duttweiler-Areal eingerichtet.

Duttweiler-Areal immer noch als Ziel

Stadt und Bund halten aber am umstrittenen Standort in Zürich-West fest. Die Arbeiten für das angekündigte Bundeszentrum auf dem Duttweiler-Areal werden weiter vorangetrieben, wie es weiter heisst. Das Vorprojekt habe jedoch gezeigt, dass das Ziel einer Eröffnung anfangs 2014 unrealistisch sei. Unter anderem wurden Einsprachen gegen den Bau angekündigt.

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7 Kommentare

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  • Kommentar von B. Kerzenmacher, Frauenfeld
    "hätten 406 Personen an den zuständigen Dublin-Staat überstellt werden können" Ohnehin eine Frechheit ohnegleichen, dass verheirateten ausländischen Ehefrauen die Ausstellung der B-Bewilligung verweigert wird, nur weil den Behörden nachweisliche Dokumentenfälschung nachgewiesen werden kann. Dass deswegen noch Drohungen gegen das Opfer erfolgen, ist an Dreistigkeit schlicht nicht zu überbieten.
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  • Kommentar von Hans Meier, Basel
    Warum nicht leerstehende Militäranlagen (z.B.Andermatt) als nationales Asylzentrum benutzen? (Was für Soldaten geeinget ist sollte auch für Asylsuchende passen: Massenschlag, Kantine, Duschen etc ist alles vorhanden und die meisten Gebäude sind derzeit ungenutzt...). Geld kriegen gesunde Asylbewerber nur für Arbeit (z.B. Hilfsarbeit für Bergbauern, Wanderwege reparieren etc.) Zudem sollte nur derjenige Asyl bekommen, der innerhalb von 1 genügende regionale Sprachkenntnisse hat.
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    1. Antwort von h. anni, zürich
      @Meier Ich bin zwar ganz ihrer Meinung, aber wo denken sie denn hin, dass wir unsere lieben Asylsuchenden in eine Militäranlage stecken könnten? Nein, nein, was für unsere Soldaten gut genug ist, ist absolut ungenügend für in Not geratene Menschen. Die wollen nicht nur ein Dach über dem Kopf, sondern mindestens den Standard den auch unsere Gefängnisse bieten. Hotel-Verhältnisse am liebsten. Und nein, sie müssen sich nicht UNS anpassen, sondern wir IHNEN. Wir CH sind 2. Klasse-Menschen.
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  • Kommentar von Stefan Pfister, Basel
    Alle Asylsuchenden der ganzen Schweiz sollte man nach Zürich bringen. Die Verfahren könnte man schneller erledigen - direkt zum Flughafen bringen. Schliesslich wohnen da ja rot/grüne - liebe und nette Menschen. Sie sollten also nichts dagegen haben. Danke Züri!
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    1. Antwort von Walter Brandenberger, Bangkok
      Das gleiche gilt ja auch für Basel, soweit es die Regierung betrifft. Und hat der Rhein Hochwasser sind sie auch sehr schnell an der Nordsee.
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    2. Antwort von Marianne Roe, Gwatt
      Herr Pfister Da haben Sie recht. Jeder der die Asylsuchenden im Lande behalten möchte, sollte mindestens einen bei sich zu Hause unterbringen bis er zurück muss. Das wäre auf jeden Fall billiger und noch humaner. Auch wäre das doch das Mindeste, das jemand tun kann, der sonst immer nur gross Güte "predigt".
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