Kantonsschule Uetikon Planung für Provisorium kann trotz Beschwerde weitergehen

  • Der Regierungsrat hatte in eigener Kompetenz 18 Millionen Franken für die Erstellung eines Mittelschulprovisoriums in Uetikon am See bewilligt.
  • SVP-Kantonsrat Hans-Peter Amrein will, dass der Kantonsrat über diesen Kredit entscheidet und hat deshalb beim Bundesgericht eine Beschwerde eingereicht.
  • Das Bundesgericht hat dieser Beschwerde die aufschiebende Wirkung entzogen, teilt die Zürcher Bildungsdirektion mit.
  • Das Baugesuch für das Provisorium soll demnächst eingereicht werden, damit die ersten Jugendlichen ab Sommer 2018 in Uetikon ins Gymnasium gehen können.

Die Vorgeschichte

Das Provisorium soll im Zentrum von Uetikon auf der Riedstegwiese entstehen. Die Wiese musste dafür umgezont werden. Uetikon stimmte am 5. Dezember 2016 dieser Umzonung an einer Gemeindeversammlung zu.

Mit dem Provisorium soll die Zeit überbrückt werden, bis das geplante neue Gymnasium auf dem Areal der ehemaligen Chemischen Fabrik Uetikon steht. Der Zürcher Kantonsrat hat diese Pläne der Bildungsdirektion bereits im Herbst letzten Jahres abgesegnet.