Polizeieinsatz gegen Linksautonome in Zürich

Rund 400 Personen haben am Abend in Zürich an einer unbewilligten Demonstration teilgenommen. Die Manifestation stand offensichtlich in Zusammenhang mit der Abstimmung über die Durchsetzungsinitiative. Es kam zu Sachbeschädigungen und einem grösseren Polizeieinsatz.

Demonstrationszug

Bildlegende: Rund 400 Personen nahmen laut der Stadtpolizei an der unbewilligten Kundgebung teil. srf

Auf dem Zürcher Helvetiaplatz haben sich am Abend rund 400 Personen zu einer unbewilligten Kundgebung versammelt. Die Polizei war mit einem grösseren Aufgebot vor Ort, konnte aber diverse Sachbeschädigungen, vor allem durch Sprayereien, nicht verhindern.

Kapputte Autoscheiben

Bildlegende: Insbesondere durch Sprayereien entstand laut der Polizei Sachschaden. Auch diese Autoscheiben gingen in die Brüche. srf/beat kälin

Die Kundgebung stand offenbar im Zusammenhang mit der Abstimmung über die Durchsetzungsinitiative. Viele der Demonstranten waren vermummt. Die Polizei habe den Demonstrationszug schliesslich daran gehindert, von der Langstrasse in Richtung Innenstadt zu ziehen, heisst es in einer Mitteilung der Stadtpolizei. Nach rund einer Stunde und einer Schlusskundgebung auf dem Helvetiaplatz habe sich die Demonstration aufgelöst.