Zum Inhalt springen
Inhalt

Preis für innovatives Licht Kommt ein Fahrzeug, wird es hell

Die EKZ erhalten den Schweizer Energiepreis für eine intelligente Strassenbeleuchtung in Urdorf.

Legende: Video Intelligente Lichtanlage in Urdorf abspielen. Laufzeit 01:02 Minuten.
Aus News-Clip vom 11.01.2018.

Die EKZ wenden bei diesem Projekt an der Birmensdorferstrasse eine neuartige Steuerung an, ein «verkehrsbeobachtendes Licht». So lässt sich die Beleuchtung mittels intelligenter Sensorik dem Verkehrsaufkommen anpassen.

Ein Licht, das sich den Gegebenheiten anpasst, ist die Zukunft der öffentlichen Beleuchtung
Autor: Jörg HallerLeiter Öffentliche Beleuchtung EKZ

Während der Fussgängerstreifen immer maximal beleuchtet bleibt, kann die Lichtstärke der Strassenbeleuchtung stufenlos bewegt wegen. Dort, wo ein Fahrzeug fährt, leuchtet sie mit voller Stärke. Ohne Fahrzeug wird das Licht gedimmt. Damit kann die EKZ nach eigenen Angaben fast ein Drittel der Energie sparen. Ausserdem werden unnötige Lichtemissionen vermieden und so die Umwelt geschont, heisst es in einer Mitteilung vom EKZ.

Intelligente Lichtsteuerung als Vorbote der Smart City

Das EKZ rechnen damit, dass solche Lichtsteuerungen in Zukunft an weiteren Standorten im Kanton Zürich eingesetzt werden. Im Moment seien die Anlagen noch zu teuer. Man warte ab, bis die Industrie serienreife Produkte anbietet.

Der Watt d'Or wird vom Bundesamt für Energie BFE zum elften Mal verliehen und ist nicht dotiert.

Keine wichtigen News verpassen

Erhalten Sie die wichtigsten Nachrichten per Browser-Push-Mitteilungen.

Push-Benachrichtigungen sind kurze Hinweise auf Ihrem Bildschirm mit den wichtigsten Nachrichten - unabhängig davon, ob srf.ch gerade geöffnet ist oder nicht. Klicken Sie auf einen der Hinweise, so gelangen Sie zum entsprechenden Artikel. Sie können diese Mitteilungen jederzeit wieder deaktivieren.

3 Kommentare

Navigation aufklappen Navigation zuklappen

Sie sind angemeldet als Who ? (whoareyou) (abmelden)

Kommentarfunktion deaktiviert

Uns ist es wichtig, Kommentare möglichst schnell zu sichten und freizugeben. Deshalb ist das Kommentieren bei älteren Artikeln und Sendungen nicht mehr möglich.

  • Kommentar von W. Pip (W. Pip)
    Ich bin mir nicht sicher, ob das Machbare auch immer sinnvoll ist: das sind LED-Strahler, sie brauchen per se also im Vergleich zu Quecksilberdampflampen bereits nur einen Drittel Strom. Davon nun nochmal einen Drittel einzusparen, ist wirklich Nichts. Dafür verbaut man NOCH mehr Elektronik (die man irgendwann entsorgen/aufbereiten muss). Und: weder dem ersten Auto noch jedem Fussgänger bringt dieses System etwas. Unter dem Strich darf man sich fragen, wie sinnvoll das alles noch ist.
    Ablehnen den Kommentar ablehnen
  • Kommentar von Mike Baumgartner (Mike47)
    Wenn nur Fussgänger unterwegs sind, liegt die Strasse also im Dunkeln? Das fände ich gar nicht gut. Könnte mir vorstellen, dass sich Frauen dann unsicherer fühlten (z.B. des nachts auf dem Nachhauseweg).
    Ablehnen den Kommentar ablehnen
  • Kommentar von Felix Bosshardt (fbosshardt)
    Schade nur ist diese Erkenntnis nicht auch im ASTRA gegeben. Auf den Autobahnen und an vielen neuralgischen Punkten wurden einfach Kandelaber ausgeschaltet. Ablenkung und Ermüdung ist die Folge, die Sicherheit wird herabgestuft, ältere Verkehrsteilnehmer sind am meisten leidtragend. Für mich ist das destruktiv statt innovativ. Aber Elektroauto-Rennen in der Stadt Zürich sind kein Problem. Welche Logik.
    Ablehnen den Kommentar ablehnen