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Prozess wegen Kunstschmuggel Vier Millionen Franken Busse für Urs Schwarzenbach

Das Bezirksgericht Bülach wirft dem Milliardär und Hotel-Besitzer vor, Bilder nicht verzollt zu haben.

Der Milliardär, Kunstsammler und Besitzer des Nobelhotels «Dolder Grand», Urs Schwarzenbach, muss eine Busse von vier Millionen Franken bezahlen. Das entschied das Bezirksgericht Bülach.

Die Oberzolldirektion warf dem 69-jährigen Kunstsammler vor, Kunstgegenstände unverzollt oder mit zu niedrigem Wert in die Schweiz eingeführt zu haben. Insgesamt geht es um 123 Fälle von Nichtanmeldung und 27 von Falschanmeldung. Sie hat ihm deshalb wegen mehrfacher Mehrwertsteuerhinterziehung eine Busse von vier Millionen Franken aufgebrummt. Zudem soll er Mehrwertsteuern von über zehn Millionen Franken nachbezahlen.

Dagegen wehrte sich Schwarzenbach Ende November 2017 und Anfang 2018 in einem mehrtägigen Prozess vor dem Bezirksgericht Bülach. Allerdings vergeblich, wie am Montag bekannt wurde. Das Gericht sprach ihn wegen mehrfacher Mehrwertsteuerhinterziehung schuldig und bestätigte die Busse.

Fall beschäftigt auch Bundesgericht

Damit ist der Milliardär nicht einverstanden. Er kündigte gleichentags an, den Fall ans Zürcher Obergericht weiterzuziehen. Er begründet diesen Entscheid damit, dass noch nicht klar sei, ob er die Mehrwertsteuern überhaupt bezahlen müsse. Ein Wiedererwägungsverfahren sei derzeit vor Bundesgericht pendent.

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