Public Viewings: Stadt gegen Stall

Wo lässt sich besser für die Schweizer Nati jubeln? Das Regionaljournal hat zwei WM-Public Viewings in der Stadt Zürich und in Illnau getestet.

Links: Der Illnauer Biobauer Ueli Reichling. Rechts: Hugo Silva und Rolf Hiltl vom Public Viewing auf dem Maag-Areal.

Bildlegende: Links: Der Illnauer Biobauer Ueli Reichling. Rechts: Hugo Silva und Rolf Hiltl vom Public Viewing auf dem Maag-Areal. SRF

Biobauer Ueli Reichling hat auf seinem Hof eine richtige WM-Heubühne eingerichtet. In seiner grossen Scheune hat's Platz für über hundert Fussballfans. Es ist dunkel, so dass Nichts vom Geschehen auf der Grossleinwand ablenkt. Hier überträgt Reichling schon seit einigen Jahren Spiele der Europa- und Weltmeisterschaften. Der Eintritt ist gratis. «Ich will mir die Spiele so oder so auf Grossleinwand anschauen», sagt Reichling, «und wenn dann ein paar Leute dazukommen, bin ich wenigstens nicht immer allein.»

Grössere Dimensionen hat das Public Viewing von Vegi-Papst Rolf Hiltl auf dem Zürcher Maag-Areal. Mit Platz für 5000 Fans ist es das grösste Public Viewing in der Stadt Zürich. «Wir können die Spiele parallel in unterschiedlichen Sälen der ehemaligen Fabrik zeigen», sagt Hiltl, «und da wir in einer Halle sind, müssen wir nach Mitternacht nicht abschalten.»