Rettung in Sicht für Badi Rheinau

Das letzte Wort zur Zukunft der Badi Rheinau ist noch nicht gesprochen. Der Zürcher Baudirektor Markus Kägi (SVP) und Justizdirektor Martin Graf (Grüne) haben am Montagabend in der Weinländer Gemeinde an einem Treffen Vorschläge gemacht, wie es weitergehen könnte.

Badgäste im Hallenbad der Badi Rheinau

Bildlegende: Die Badi Rheinau muss möglicherweise doch nicht geschlossen werden Keystone

Kägi und Graf präsentierten dem Verein - neben dem Abbruch des Schwimmbades - zwei weitere Lösungen: Die Abgabe des Landes im Baurecht zu einem Zins von rund 50'000 Franken pro Jahr und der Verkauf des Landes zu einem Preis von rund 1,5 Millionen Franken. Voraussetzung in beiden Fällen wäre, dass die Gemeinde Rheinau das Hallenbadgebäude unentgeltlich an den Verein abgibt.

Man anerkenne damit den grossen Einsatz der Region, für ihr Anliegen mehr Verantwortung zu übernehmen, schreibt der Kanton in einer Mitteilung vom Montagabend. Gleichzeitig gehe es aber darum, alle Gemeinden im Kanton Zürich gleich zu behandeln.

 «Silberstreif am Horizont»

Für Martin Farner, Gemeindepräsident von Oberstammheim und Präsident aller Gemeindepräsidenten der Region, ein positives Signal. «Es gibt nun einen Silber- oder sogar Goldstreifen am Horizont», sagte er dem «Regionaljournal». Er schätze nun die Chancen sehr hoch ein, dass das Bad weiterhin betrieben werden könne. Die Vertreter des Weinlandes haben nun bis Ende April die Möglichkeit, die Varianten zu diskutieren, mit dem Kanton Zürich noch offene Punkte zu klären und diesem ihren Entscheid mitzuteilen. Anschliessend werde die gewählte Lösung gemeinsam umgesetzt, heisst es in der Mitteilung.