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Zürich Schaffhausen Richard Wolff gibt Nebenamt endgültig ab

Nach Kritik aus Medien und Politik macht der Zürcher AL-Stadtrat und Polizeivorsteher Richard Wolff jetzt reinen Tisch und wirft seinen Zweitjob als Geschäftsführer eines privaten Stadtplanungsbüros ganz über Bord.

Richard Wolff, Polizeivorsteher der Stadt Zürich
Legende: Richard Wolff, Polizeivorsteher der Stadt Zürich: Er liess sich einen Notausgang offen. Keystone

«Richard Wolff hat veranlasst, dass der Handelsregistereintrag gelöscht wird», sagt sein Sprecher Reto Casanova auf Anfrage des «Regionaljournals Zürich Schaffhausen». Wolff war im Register immer noch als Geschäftsführer seiner früheren Firma «Inura-Zürich-Institut», ein Stadtplanungsbüro, eingetragen. Dies, obwohl die Gemeindeordnung solche Nebenbeschäftigungen für Regierungsmitglieder klar untersagt und Wolff vor seiner Wahl angekündigt hatte, er werde sich von diesem Job trennen.

Brücke zum alten Beruf behalten

Richard Wolff habe noch eine Brücke in den alten Beruf behalten wollen, begründet Casanova: «Immerhin ist er ja nur für neun Monate gewählt. Im Februar steht seine Wiederwahl an.» Für Wolff sei indes immer klar gewesen, dass er im Falle einer Wiederwahl den Zweitjob endgültig über Bord geworfen hätte. «Nun hat er das vorgezogen.»

Ebenfalls einen Zweitjob über Bord werfen wird auch Wolffs grüne Stadtratskollegin Ruth Genner. Sie amtet als Gesellschafterin und Geschäftsführerin einer kleinen Solarfirma. Wie ihr Sprecher gegenüber der NZZ sagte, sei Genner aber gar nicht bewusst gewesen, dass sie dieses Amt innehabe.

1 Kommentar

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  • Kommentar von Ernst Jacob, Moeriken
    Soso, Ruth Genner war sogar mal Geschäftsführerin, aber sie hat es gar nicht gewusst oder irgendwann einfach vergessen.., hoffentlich war aber ihre kleine Solarfirma nicht auch noch buchhaltungspflichtig, sonst hätte sie ja zuletzt noch ein Problem?! Aber irgendwie spricht der SRF Beitrag aus, was ich schon länger festzustellen meinte, sie schien, manchmal, in ihrer Art, schon etwas verwirrt. Aber vielleicht ist es auch nur Taktik, weniger zu scheinen, als man in Tat und Wahrheit eigentlich ist.
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